Aufholen nach Corona

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt erhält zusätzliche Mittel

Zwei lesbische Frauen unterschiedlicher Herkunft umarmen sich in einer Straße.
Bild: © santypan - fotolia.com

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt stärkt das bürgerschaftliche Engagement und das Ehrenamt vor Ort für Kinder, Jugendliche und Familien. Hierfür werden der Stiftung für 2021/2022 30 Millionen Euro von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt.

Die Corona-Pandemie hat viele Engagierte in Vereinen und Initiativen vor Ort vor große Herausforderungen gestellt. Viele Angebote konnten nicht oder nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Zugleich wurde vielerorts an neuen Wegen und Möglichkeiten gearbeitet, um Angebote – gerade für Kinder, Jugendliche und Familien – zu ermöglichen.

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 5. Mai das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ beschlossen. Ziel ist es, die durch die Corona-Pandemie entstandenen Lernrückstände abzubauen, die frühkindliche Bildung zu stärken sowie Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote zu fördern. In dem Aktionsprogramm wurde die wichtige Rolle des  ehrenamtlichen Engagements unterstrichen.

30 Millionen Euro aus dem Aktionsprogramm

Um Vereine und Initiativen vor Ort bei ihrer Arbeit aktiv zu unterstützen, wird die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) als bundesweite Anlaufstelle zur Stärkung von Engagement und Ehrenamt in den kommenden Wochen neue Unterstützungsangebote entwickeln. Hierfür stehen der Stiftung 2021/2022 zusätzlich 30 Millionen Euro aus dem Aktionsprogramm zur Verfügung.

„Die Mittelerhöhung für die Stiftung ist eine riesige Auszeichnung und Anerkennung für alle ehrenamtlich Engagierten, die unter schwierigen Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass gerade Kinder und Jugendliche nicht abgehängt werden,” so Katarina Peranić, Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

„Wir müssen alle miteinander dafür Sorge tragen, dass unsere Vereins- und Verbandslandschaft auch nach Corona so bunt und vielfältig bleibt, wie wir sie kannten. Diese zusätzlichen Mittel sind ein wichtiger Baustein dafür,” sagt Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Alle Informationen zu den neuen Unterstützungsangeboten werden in den kommenden Wochen auf der Webseite der Stiftung sowie über den Newsletter bekannt gegeben.

Quelle: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt vom 12.05.2021

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