Förderung der Erziehung in der Familie

Ministerin Schäfer: Über 3.000 Kitas arbeiten als Familienzentren

bunte Stühle für Kinder stehen an einem langen Tisch
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Als wichtigen Beitrag für mehr Chancengleichheit hat Familienministerin Ute Schäfer in Düsseldorf die Arbeit der Familienzentren bezeichnet. Nordrhein-Westfalen setze auf eine Politik der Prävention. Hierbei nähmen die Familienzentren eine Schlüsselstellung ein.

„Ab dem neuen Kindergartenjahr werden über 3.000 Kindertageseinrichtungen in NRW als Familienzentrum arbeiten. Die Kitas sind genau der richtige Ort für dieses Angebot. Hier können wir nicht nur Kinder so früh wie möglich fördern. Wir erreichen auch die Eltern und können ihnen Unterstützung bei Erziehungs- und Alltagsfragen anbieten“, sagte Schäfer zum Abschluss von insgesamt drei regionalen Informationsveranstaltungen für die Familienzentren.

Nordrhein-Westfalen setze auf eine Politik der Prävention. Hierbei nähmen die Familienzentren eine Schlüsselstellung ein. „Wir wollen das dichte Netz an Familienzentren vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen weiter ausbauen. Dort besteht ein besonderer Unterstützungsbedarf für Kinder und Familien. Unser Ziel ist, jedes Kind mitzunehmen und die Familien noch besser und früher zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten. Nur so können wir wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten“, erklärte Schäfer. Gerade diejenigen, die Unterstützung bräuchten, scheuten oft davor zurück, Beratungs- und Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Deshalb müsse das Angebot zu den Familien kommen. „Genau das erreichen wir mit den Familienzentren“, sagte die Ministerin.

Mit den regionalen Informationsveranstaltungen begleitet das Familienministerium die Familienzentren bei ihrer Weiterentwicklung. Weitere Informationen unter: www.familienzentrum.nrw.de

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 03.07.2013

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