Förderinformationen bei eurodesk

Aktuelle Förderinformation Juli/August 2017

Eurodesk informiert regelmäßig über aktuelle Förder- und Fortbildungsangebote auf europäischer Ebene. Diesmal mit dabei: Förderprogramme für Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit, für Begegnungen mit Zeitzeugen und für deutsch-polnische Initiativen zum Thema Europa. Außerdem gibt es Informationen zu aktuellen Seminaren im Bereich Internationale Jugendarbeit.

Förderung für deutsch-polnische Initiativen für ein "besseres Europa"

Unter dem Motto "Europäisch denken, lokal handeln!" unterstützt die Stiftung deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) zivilgesellschaftliche Akteure aus Polen und Deutschland bei grenzüberschreitenden Initiativen für ein "besseres" Europa, die einen Schwerpunkt auf Herausforderungen im Europa des 21. Jahrhundert legen.

Mit bis zu 6.800€ bezuschusst werden können Veranstaltungsformate, die der Sensibilisierung für und dem Umgang mit Themen wie z.B. Klimawandel, Flucht, (Arbeits-) Migration, soziale Gerechtigkeit, Demokratieabbau, Populismus, Chancen und Gefahren der Digitalisierung u.Ä.) dienen. Die Förderung stammt aus Mitteln des Auswärtigen Amts.

Antragsfrist ist der 31. Juli 2017.

Mehr Informationen zum Förderprogramm auf der Internetseite des SdpZ:  www.sdpz.org

Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit mit Flüchtlingen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert Schulungen für Multiplikator/-innen in der Integrationsarbeit mit Zugewanderten. Förderfähig sind Qualifizierungsangebote und Weiterbildungen für Ehrenamtliche mit und ohne Migrationshintergrund.

Vereine und andere Organisationen können sich für eine Förderung bewerben. Migrantenorganisationen sind besonders angesprochen.

Die Antragsfrist endet am 31. Juli 2017.

Weitere Informationen zur Antragstellung auf der Website des BAMF: www.bamf.de

Begegnungen mit Zeitzeugen aus dem Ausland

Die Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (evz) fördert fortlaufend Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeiter/-innen und anderen Opfern des Nationalsozialismus aus dem Ausland. Ziel des Förderprogramms ist es, vor allem junge Menschen, dazu ermutigen, sich mit den Lebensgeschichten der Zeitzeugen auseinanderzusetzen und die Erinnerung an das Unrecht im Nationalsozialismus wach zu halten.

Begegnungsprojekte von Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen, die NS-Opfer aus dem Ausland einladen, können sich für Zuschüsse zu Fahrt- und Verpflegungskosten bewerben. Darüber hinaus kann die eigenständige Projektarbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bezuschusst werden. Eine Bewerbung ist fortlaufend möglich, die Antragsstellung sollte jedoch spätestens zwei Monate vor Projektbeginn erfolgen.

Mehr Informationen zum Förderprogramm und der Antragsstellung stehen auf der Webseite der Stiftung evz zur Verfügung.

Aktuelle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Internationale Jugendarbeit

Das Seminar "Take your chance – make your choice" zum Thema Demokratieförderung in der europäischen und arabischen Gesellschaft motiviert die Teilnehmenden aus dem Bereich der Jugendarbeit dazu, ihre Fähigkeiten einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und Kapazitäten aufzubauen. Das Seminar findet vom 4.-14. September in Bad Bevensen und Berlin statt. Bewerbungsschluss ist der 25.07.2017. Mehr erfahren

Vom 17.-23. September 2017 findet in Pamplona (Spanien) ein Seminar zum Thema "Sport für Friedensförderung und Inklusion von Minderheiten" statt. Dabei gibt es es neben Möglichkeiten der Vernetzung und dem Austausch von guten Praxisbeispielen auch Experteninputs und Tipps rund um Sport als Werkzeug zum interkulturellen lernen. Bewerbungsfrist ist der 23.07.2017. Mehr erfahren

Quellen: Stiftung deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ), Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (evz), JUGEND für Europa und SALTO-YOUTH

Info-Pool