Youth Wiki

Grenzüberschreitende Mobilität in den Bereichen Beschäftigung, Unternehmergeist und Beruf

Programme und Maßnahmen der grenzüberschreitenden Mobilität

Verschiedene Programme, Initiativen und Maßnahmen tragen zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität im Bereich der beruflichen Bildung bei.

Programme der Europäischen Union (EU)

Deutschland wirkt über EURES Deutschland (Bundesagentur für Arbeit) in dem europäischen Projekt Your first EURES job mit. Durch das Projekt erhalten auch junge Deutsche zwischen 18 und 35 Jahren Unterstützung, um einen Job, ein Praktikum oder eine Ausbildung in einem anderen Land der EU sowie in Island und Norwegen zu finden. Zudem hilft das Projekt Arbeitgebern dabei, Arbeitskräfte in einem breiteren Gebiet zu finden.

Jungunternehmer/-innen aus Deutschland können am EU-Programm Erasmus für Jungunternehmer teilnehmen. Es bietet neuen bzw. angehenden Unternehmer(inne)n die Möglichkeit, von erfahrenen Unternehmer(inne)n zu lernen, die in einem anderen teilnehmenden Land ein kleines Unternehmen leiten. Die Höhe der monatlichen finanziellen Förderung richtet sich nach den allgemeinen Lebenshaltungskosten des Gastlandes.

In der Leitaktion 1 des EU-Programms Erasmus+ wird die Lernmobilität von Einzelpersonen gefördert. Dazu gehören z.B. ein (berufliches) Praktikum, Ausbildungsabschnitte, die Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme, Jugendbegegnungen und ein Europäischer Freiwilligendienst. Auslandsaufenthalte für Bildungspersonal werden zum Zweck des Lernens (z. B. Job-Shadowing) und zum Zweck des Lehrens gefördert. In Deutschland ist die Betreuung des Erasmus+-Programmes je nach Kompetenzfeld auf vier nationale Agenturen verteilt:

In Deutschland ist auch das EU-Programm Europäisches Solidaritätskorps gestartet. Es bietet die Möglichkeit, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren, unter anderem auch in Jobs und Praktika. Zuständig ist auch hier JUGEND für Europa.

Nationale Richtlinien, Programme und Maßnahmen

Im Rahmen des Handlungsschwerpunktes „Integration durch Austausch (IdA)“ der ESF-Integrationsrichtlinie des Bundes erhalten 18- bis 35-Jährige die Möglichkeit für ein betriebliches Praktikum im europäischen Ausland. Sie werden dabei von ausgebildetem Personal begleitet. Das Praktikum dauert zwischen 2 und 6 Monaten. Es beinhaltet eine individuelle Vorbereitung und die Nachbereitung in Deutschland. Die Maßnahmen der Integrationsrichtlinie werden durch Kooperationsverbünde umgesetzt. Außerdem wirken Betriebe und/oder öffentliche Verwaltungen in Kooperation mit der regionalen Arbeitsverwaltung (Jobcenter/ Arbeitsagenturen) aktiv mit. Zur Verfügung stehendes Finanzvolumen: ca. 32 Millionen € (PDF 120 KB). Informationen zu den 32 im Rahmen von IdA zwischen 2015 und 2019 geförderten Projekten gibt es in der Projektliste der ESF-Integrationsrichtlinie Bund (PDF 135 KB).

PROTANDEM - die Deutsch-Französische Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung unterstützt den gegenseitigen Austausch von Auszubildenden, Berufsfachschüler(inne)n und Fachschüler(inne)n aus Deutschland und Frankreich. Das Austauschprogramm wird aus öffentlichen Mitteln gefördert (Deutschland: Bundesministerium für Bildung und Forschung oder zuständiges Ministerium des Bundeslandes; Frankreich: Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Bildungs- und Jugendministerium, Arbeitsministerium).

Das Deutsch-Französische Jugendwerk fördert verschiedene Möglichkeiten für ein Praktikum in Frankreich oder um berufliche Erfahrungen in Frankreich zu sammeln.

Das Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch TANDEM fördert im Rahmen des Programms „Freiwillige Berufliche Praktika“ Berufsschüler/-innen, Auszubildende, Berufsanfänger/-innen und junge Arbeitnehmer/-innen im Alter ab 16 Jahren, damit diese ein berufliches – mindestens zweiwöchiges – Praktikum im Nachbarland machen können. Das Programm wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und das EU-Programm Erasmus+ Leitaktion 1.

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) fördert Praktika im Bereich der beruflichen Bildung. Dazu gehören individuelle Praktika und Praktika-Aufenthalte größerer Gruppen von Jugendlichen und Auszubildenden aus Polen und Deutschland, unabhängig von der Berufsgruppe.

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestags haben Auszubildende und junge Berufstätigen bis 24 Jahre fast aller Berufsgebiete die Möglichkeit, ein Jahr in den USA zu verbringen und erste Studien- und Arbeitserfahrungen zu sammeln.

Durch die Aktion xchange der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) können Lehrlinge aus Deutschland, Schweiz, Italien, Österreich und Liechtenstein drei bis vier Wochen ihrer betrieblichen Ausbildung in einer Firma eines anderen Landes absolvieren. Im Gegenzug kommt ein Lehrling der Austauschfirma in das eigene Unternehmen. Die Förderung der deutschen Jugendlichen kommt aus Mitteln von Erasmus+.

Das Deutsch-Israelische Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung ist ein bilaterales Kooperations- und Förderprogramm zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem israelischen Ministerium für Arbeit und Soziales. Durchführende Stelle in Deutschland ist die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB). Sie setzt das Programm im Auftrag des BMBF um. Das Programm ermöglicht Auszubildenden sowie Lehr- und Fachkräften der Berufsbildung die Möglichkeiten zum Austausch und gegenseitigem Lernen.

Das ASA-Programm der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen fördert Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Südosteuropa für 21- bis 30-Jährige. Im Rahmen von ASA gibt es das Basisprogramm für Studierende und junge Berufstätige sowie spezielle Sonderprogramme. Die Teilnehmenden erhalten eine Teilfinanzierung. Durchschnittlich bewerben sich jedes Jahr rund 2000 Interessierte auf rund 280 Projektplätze. Die finanzielle Unterstützung erfolgt hauptsächlich aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Das Traineeprogramm in der Entwicklungszusammenarbeit ist ein Nachwuchsförderungsprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt das Programm im Auftrag des BMZ durch. Teilnahmeberechtigt sind Hochschulabsolventen. Sie absolvieren ein 17-monatiges Traineeprogramm in der deutschen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Der Schwerpunkt des Programms liegt in der Technischen Zusammenarbeit. Mit dem Deutsch-Amerikanischen Praktikantenprogramm der GIZ können junge Berufstätige bis 26 Jahre erste Berufserfahrung in den USA sammeln. Dauer des Aufenthalts: zwischen 2 bis 12 Monaten. Ziele: Förderung einer praxisorientierten Fortbildung, Vermittlung von sprachlichen und interkulturellen Handlungskompetenzen, Kennen lernen einer anderen Kultur und Lebensweise, Persönlichkeitsentwicklung, Bildung und Ausbau von Netzwerken. Die Teilnehmenden erhalten ein Stipendium in Höhe von € 600,00 pro Monat bei unbezahltem Praktikum sowie einen Reisekosten- und Sprachkurszuschuss.

Junge Berufstätige und freiwillig Engagierte zwischen 23 und 45 Jahren können sich für das CrossCulture Programm (CCP) bewerben. Mit dem CCP setzt sich das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) als Partner des Auswärtigen Amts für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein.

Maßnahmen der Bundesländer

Die Europäische Großregion - Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg, die Wallonie, die Föderation Wallonie-Brüssel, die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und Lothringen (Frankreich) – ermöglicht es Auszubildenden durch das 2014 geschlossene Rahmenabkommen zur grenzüberschreitenden Berufsbildung, die theoretische Ausbildung in ihrem Heimatland zu absolvieren und für den praktischen Teil zu einem Unternehmen mit Sitz im Nachbarland zu gehen (in das Elsass für Frankreich, nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für Deutschland). Die grenzüberschreitende Ausbildung richtet sich sowohl an Jugendliche, die eine duale Ausbildung machen, als auch an diejenigen, die ein duales Studium absolvieren.

Zur Förderung der Mobilität von Auszubildenden in benachbarten Grenzregionen können auch EU-Fördermittel aus INTERREG genutzt werden, zum Beispiel INTERREG Großregion. Im Saarland wird eine Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung durch Mittel des EU-Programms INTERREG, Landesmittel sowie weiterer Partner gefördert. Diese unterstützt junge Menschen aus dem Saarland, Lothringen und Rheinland-Pfalz dabei, ein sprachlich begleitetes Praktikum in einem Betrieb auf der anderen Seite der Grenze zu absolvieren.

Das Land Rheinland-Pfalz fördert gemeinsam mit Baden-Württemberg das EUREGIO-Zertifikat für Auszubildende. Im Rahmen dieses Projekts können Auszubildende bzw. Berufsschüler/-innen während ihrer Ausbildung ein mindestens vierwöchiges Praktikum in einem Unternehmen eines anderen Landes im deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheingebiet absolvieren. Jugendliche erhalten unter anderem eine finanzielle Unterstützung von 300 EUR und am Ende des Praktikums das EUREGIO-Zertifikat.

Das Bundesland Bremen hat im Januar 2017 mit Besançon (Frankreich) einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Dort geht es unter anderem um die Förderung der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung und des Austausches von Auszubildenden.

Information und Beratung für Jugendliche

Die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) in der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) berät und informiert Jugendliche zu den Möglichkeiten und Chancen berufsbildender Auslandsaufenthalte. Die NA BIBB betreut auch die Webseite machmehrausdeinerausbildung.de mit Informationen über Auslandspraktika während der Ausbildung.

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) berät Schüler/-innen, Studierende und Arbeitnehmer, die sich für eine Ausbildung, ein Studium oder eine Beschäftigung im Ausland interessieren. Die ZAV und weitere Akteure wirken im Arbeitskreis Wege ins Ausland www.wege-ins-ausland.org mit, in dem neun Institutionen aus den Bereichen Schule, Hochschule, Berufsbildung, Arbeit und Jugend Schüler/-innen, Auszubildende, Studierende und Berufstätige sowie alle anderen Interessierten zu den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informieren und beraten.

Eurodesk Deutschland stellt Informationen für Jugendliche bereit, die ins Ausland gehen oder an einem internationalen Austausch teilnehmen möchten. Eurodesk arbeitet bundesweit mit über 40 Partnern zusammen. Das Beratungsangebot von Eurodesk für junge Leute ist kostenlos und neutral.

Jede der weiter oben genannten Nationalagenturen des EU-Programms Erasmus+ in Deutschland informiert und berät Jugendliche zu ihrem jeweiligen Kompetenzbereich.

Das Beraternetzwerk der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern berät unter anderem Auszubildende und junge Fachkräfte rund um Auslandsaufenthalte während der beruflichen Bildung.

Das Deutsche Komitee der International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE) beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt Studierende an deutschen Universitäten und Fachhochschulen bei ihrer Suche nach einem Auslandspraktikum in Unternehmen sowie Forschungs- und Hochschulinstituten.

Datenbanken mit Informationen zu Auslandsaufenthalten mit Bezug zur beruflichen Bildung

Weitere deutschlandbezogene Informationen zur internationalen Mobilität im Rahmen der beruflichen Bildung bietet das Dokument des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) „Prototyping the Mobility Scoreboard for Initial Vocational Education and Training” (PDF 3,3 MB, ab Seite 301).

Außerdem sind im Youth-Wiki-Kapitel Allgemeine und berufliche Bildung weitere Informationen zu Programmen der grenzüberschreitenden Lernmobilität in Deutschland zu finden.

Rechtlicher Rahmen

Incoming

Sozialversicherungssystem

Jugendliche aus einem EU-Land bzw. Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates können innerhalb der Europäischen Union bzw. der EFTA-Staaten die Europäische Krankenversicherungskarte einsetzen, wenn es sich um einen vorübergehenden Aufenthalt handelt. Jugendliche aus dem Ausland, die in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen, unterliegen den in Deutschland gültigen krankheits- und versicherungsschutzrechtlichen sowie arbeitsmarktpolitischen Gesetzen und Regelungen. Wer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt, zahlt auch Beiträge zur Renten-, Pflege-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung.

Praktikant(inn)en und junge Arbeitnehmer/-innen finden Informationen zur Krankenversicherung und dem Versicherungssystem in Deutschland auf verschiedenen Webseiten:

Rechte und Pflichten

Nach dem Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern benötigen Jugendliche als Bürger von EU-Mitglieds- und EFTA-Staaten keine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland zu arbeiten. Bürger aller anderen Staaten können unter bestimmten Voraussetzungen eine Arbeitserlaubnis erhalten. Näheres dazu finden sie im Migration-Check der Bundesagentur für Arbeit.

Jugendliche aus einem Land außerhalb Europas brauchen für die Arbeitsaufnahme in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis. Junge Menschen aus dem Ausland, die ihre Arbeit in Deutschland aufnehmen, unterliegen den einschlägigen deutschen Gesetzen und Vorschriften des Gesundheits- und Versicherungswesens sowie den arbeitsmarktrechtlichen Bestimmungen. Der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt wird durch die Bestimmungen des Aufenthaltsgesetzes geregelt.

Informationen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland bietet die Bundesregierung auf ihrem Portal „Anerkennung in Deutschland“ an.

Über die Zulassung zum deutschen Arbeitsmarkt informiert die Website der Bundesagentur für Arbeit.

Steuerregelung

Junge Menschen, die in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen, unterliegen den einschlägigen deutschen Gesetzen und Steuergesetzen.

Outgoing

Die Rechtsgrundlage, um eine betriebliche Ausbildung im Ausland zu machen, bilden § 2 und § 76 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). § 2 des BBiG besagt, dass Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können, wenn dies dem Ausbildungsziel dient und wenn insgesamt ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer nicht überschritten wird. In § 76 des BBiG heißt es: „Die Durchführung von Auslandsaufenthalten nach § 2 Abs. 3 überwacht und fördert die zuständige Stelle in geeigneter Weise. Beträgt die Dauer eines Ausbil-dungsabschnitts im Ausland mehr als vier Wochen, ist hierfür ein mit der zuständigen Stelle abge-stimmter Plan erforderlich.“

Die Bund-Länder-Vereinbarung vom 12. März 2015 regelt, dass Berufsschüler/-innen zur Teilnahme an Auslandsaufenthalten für bis zu vier Wochen vom Teilzeitunterricht oder Blockunterricht beurlaubt oder freigestellt werden können. Eine länger andauernde Beurlaubung oder Freistellung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich.

Grundlage für die finanzielle Förderung einer Ausbildung im Ausland sind die § 5 und 16 des Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Zum Thema „Arbeiten im Ausland“ bietet die Bundesagentur für Arbeit Informationen für Jugendliche auf ihrer Webseite.

Sozialversicherungssystem

Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung bei einem Praktikum oder Arbeitsaufenthalt richtet sich grundsätzlich nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Praktikum oder die Tätigkeit ausgeübt wird. Jugendliche aus Deutschland, die sich innerhalb der Europäischen Union bzw. der EFTA-Staaten bewegen, können die Europäische Krankenversicherungskarte nutzen, wenn es sich um einen vorübergehenden Aufenthalt handelt.

Praktikant(inn)en und junge Arbeitnehmer/-innen finden Informationen zur Krankenversicherung und Versicherungssystemen im Ausland auf verschiedenen Webseiten:

Rechte und Pflichten

Junge Menschen aus Deutschland, die in einem EU- oder anderen Staat eine Beschäftigung aufnehmen, unterliegen den Rechtsvorschriften des Staates, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird. Nach dem Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern benötigen sie in EU-Mitglieds- und EFTA-Staaten keine Arbeitserlaubnis.

Steuerregelung

Junge Menschen aus Deutschland, die im Ausland eine Beschäftigung aufnehmen, unterliegen den einschlägigen dort gültigen Gesetzen und Steuergesetzen.

Dieser Artikel wurde auf www.youthwiki.eu in englischer Sprache erstveröffentlicht. Wir danken für die freundliche Genehmigung der Übernahme.

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