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Initiative gegen Kinderpornografie im Internet

„Tatort Internet“: Seit Mitte der 90er-Jahre nehmen die Fälle des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie im Netz rasant zu.

Strukturebene: Bund

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendschutz

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Sie wollen sich beteiligen? So melden Sie kinderpornografische Angebote der Polizei:

Wenn Sie zufällig auf eine WWW-Seite mit kinderpornografischen Inhalten stoßen und Sie dies via Internet anzeigen möchten:

 

Teilen Sie die Adresse dieser Seite bitte unmittelbar der für Ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle oder dem Landeskriminalamt Ihres Bundeslandes mit. Löschen Sie danach den Cache-Speicher in Ihrem Browser.

Wenn Sie Kinderpornografie in einer Newsgroup gefunden haben und Sie dies via Internet anzeigen möchten:

 

Notieren Sie den Namen der Newsgroup, den Betreff des entsprechenden Artikels (evtl. mit Nummer) und den Verfasser und teilen Sie diese der für Ihren Wohnsitz zuständige Polizeidienststelle oder an das Landeskriminalamt Ihres Bundeslandes weiter.

Wenn Ihnen im Rahmen eines IRC-Chats kinderpornografische Bild- oder Videodateien zugesandt worden sind und sie dies via Internet anzeigen möchten:

 

Sie sollten eine so genannte WHOIS-Abfrage über den Absender halten (über Tastatur eingeben: "/whois" bzw. "/dns") und diese Informationen sowie das Chat-Protokoll mit dem inkriminierten Bild bzw. den Bildern unverzüglich der für Ihren Wohnsitz zuständige Polizeidienststelle oder an das Landeskriminalamt Ihres Bundeslandes weiterleiten. Über die IP-Nummer ist der Verbreiter im Regelfall dann zweifelsfrei zu identifizieren.

Wenn Sie bei Nutzung eines File-Sharer-Programms irrtümlich kinderpornografische Bild- oder Videodateien herunter geladen haben und sie dies via Internet anzeigen möchten:

 

Der technisch versierte Internetnutzer sollte die IP (Internet-Protokollnummer) des Rechners, von dem die Datei stammt, ermitteln. Im Normalfall sollte man unverzüglich die örtliche Polizeibehörde benachrichtigen, damit von dort die Beweissicherung erfolgen kann.

Um sich vor "unliebsamen Überraschungen" zu schützen, kann es helfen, die Dateitypen, nach denen gesucht werden soll, vorher einzuschränken

Wenn Ihnen unaufgefordert Kinderpornografie per E-Mail zugesandt wurde und Sie dies via Internet anzeigen möchten:

 

Lassen Sie die E-Mail mit Anhang der für Ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle oder an das Landeskriminalamt Ihres Bundeslandes zukommen und löschen Sie die Nachricht danach von Ihrer Festplatte.

Das sollten Sie bei der Meldung von kinderpornografischen Straftaten aus dem Internet beachten:

 

Bitte zeigen Sie Ihren Verdacht nur bei einer Polizeidienststelle an und verzichten Sie darauf, über Mailinglisten andere User ebenfalls zur Anzeige aufzufordern. Zwar sind alle Behörden und Beamten des Polizeidienstes verpflichtet, Strafanzeigen entgegen zu nehmen. Doch muss etwa auch das Bundeskriminalamt eine Strafanzeige an die zuständige Landespolizeibehörde weiterleiten, da es eine zentrale bzw. bundesweite Zuständigkeit für die Verfolgung von Kriminalität im Internet nicht gibt.

 

Um Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie sich direkt an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder an das für Sie zuständige Landeskriminalamt wenden. Verzichten Sie auf eigene Recherchen! Alle Daten z. B. einer Homepage werden beim Lesen oder Betrachten zumindest in den temporären Speicher des PC des Internetnutzers geladen - Sie gelangen also in diesem Moment in dessen Besitz. Falls es sich bei den Bildern um kinderpornografische Schriften oder Abbildungen handelt, kann der Anwender sich also hierdurch bereits strafbar machen. Jeder Internetnutzer sollte zum Schutz vor drohender Strafverfolgung grundsätzlich bereits vom Aufruf und erst recht von der Speicherung kinderpornografischer Darstellungen absehen.

 

Ansprechpartner:

Landeskriminalamt Baden-Württemberg,

Telefon: 0711 5401-2062

Ziel ist es, auf der Basis umfassender Informationen über das Phänomen „Kinderpornografie“ aufzuklären und zugleich deutlich zu machen, dass Verstöße nicht toleriert werden. Zudem ist es Anliegen der Kooperationspartner, dieser Entwicklung entschlossen entgegenzuwirken und Kinderpornografie in unserer Gesellschaft weiter zu ächten. 

Schlagworte:
Jugendschutz, Internet, Sexueller Missbrauch, Medien

Projektträger: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Adresse:
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
Telefon: 0711 5401-2062
Telefax: 0711 2268000
E-Mail: info@DontReadMepolizei-beratung.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.polizei-beratung.de

Kooperationspartner:

AOL, Arcor und viele andere

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