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Sozialpolitik / Gesundheit

„POLITIK MACHT GESUNDHEIT“ – 24. Kongress Armut und Gesundheit

Trauriger Junge sitzt auf Treppe
Bild: © Jörg Rautenberg - Fotolia.com

Wie können soziale und gesundheitliche Chancenungleichheiten wirksam bekämpft werden? Um diese zentrale Fragestellung geht es am 14. und 15. März in Berlin beim größten Public Health-Kongress Deutschlands. In 128 Veranstaltungen tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis, Politik, Wissenschaft sowie Aktivist(inn)en und von Armut Betroffene aus. Auch Kindergesundheit wird ein Kernthema sein.

Unter dem Motto „POLITIK MACHT GESUNDHEIT“ thematisiert der 24. Kongress Armut und Gesundheit den Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheitszustand. Das diesjährige Motto enthält hierbei bewusst zwei Lesarten: Zum einen ist Gesundheit immer auch eine Frage des politischen Willens (‚Politik macht Gesundheit`), zum anderen stellt Politik ein ständiges Ringen um Macht zwischen konkurrierenden Interessen dar (‚Politik Macht Gesundheit‘).

Chancenungleichheit wirksam bekämpfen

Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis, Politik und Wissenschaft, von Armut Betroffene sowie Aktivistinnen und Aktivisten sind am 14. und 15. März 2019 an die TU Berlin eingeladen. In 128 Veranstaltungen soll es zentral um die Frage gehen, wie soziale und gesundheitliche Chancenungleichheiten wirksam bekämpft werden können. Eröffnet wird der Kongress durch Prof. Dr. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz und Prof. Dr. Thomas Gerlinger von der Universität Bielefeld.

Gesundes Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen ermöglichen

Anhand aktueller Zahlen des Robert Koch-Instituts werden zunächst zeitliche Entwicklungen und Trends zur Kindergesundheit in Deutschland vorgestellt. Die Bedarfe und Bedürfnisse von Kindern werden thematisiert. Im Anschluss daran wird gefragt, welche Gestaltungsspielräume die Landespolitik hat, um ein gesundes Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen zu fördern, unabhängig von ihrer sozialen Lage. Im letzten Block kommen Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu Wort. Sie diskutieren die Rolle von Public Health bei der Schaffung gesunder Lebenswelten.

Das Programm findet sich auf der Veranstaltungswebseite: www.armut-und-gesundheit.de

Quelle: TU Berlin, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., Berlin School of Public Health und Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. vom 06.03.2019

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