#wirfürschule

250.000 Euro Unterstützung für das Projekt „Digital Sparks“

Mehrere junge Menschen sitzen an einem Tisch und zeigen mit ihren Fingern auf einen Laptop
Bild: John Schnobrich / Unsplash (CC0)   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble unterstützen das Projekt „Digital Sparks“ mit 250.000 Euro. Die Projektidee, wurde im Rahmen des bundesweiten Hackathons der Bildungsinitiative #wirfürschule von der gemeinnützigen Organisation Education Innovation LAB entwickelt. Ziel ist es, Schüler(inne)n kollaboratives und handlungsorientiertes Online-Lernen zu ermöglichen.

„Digital Sparks“ bietet Online-Workshops für Schülerinnen und Schüler an, in denen sie ein selbst gewähltes Thema, wie beispielsweise Zukunftsforschung oder künstliche Intelligenz, mit Unterstützung von Expertinnen und Experten bearbeiten. Letztlich sollen mit den „Digital Sparks“ Online-Kurse entwickelt werden, die trotz räumlicher Entfernung den Schülerinnen und Schüler kollaboratives und handlungsorientiertes Lernen ermöglichen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble unterstützen bereits seit vielen Jahren Familien und Kinder im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements. Die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie haben die Projektpartner jetzt zum Anlass genommen, sich zusätzlich dem Themenfeld „Schule der Zukunft“ zu widmen und die Bildungsinitiative #wirfürschule zu unterstützen, um gerade in den aktuell schwierigen Zeiten Lösungen für die Schule von morgen zu entwickeln.

Das anstehende Hybrid-Schuljahr und die Schule der Zukunft gestalten

„Der Hackathon #wirfürschule wurde ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und allen, die sich für eine bessere Bildung engagieren möchten, Lösungsansätze zu sammeln und zu entwickeln, um so das anstehende Hybrid-Schuljahr und die Schule der Zukunft zu gestalten. Im Fokus stehen dabei beispielsweise inhaltliche und fächerübergreifende Projektideen für die hybride Schule, pädagogische Ansätze für eigenständiges Lernen oder der Einsatz von digitalen Tools. Wir sind sehr gespannt, wie sich das Projekt ‚Digital Sparks‘ in diesem Sinne entwickelt“, sagt Verena Pausder, Co-Initiatorin des Schul-Hackathons #wirfürschule.

„Mit der ‚Digital Sparks-Plattform‘ soll eine zentrale Anlaufstelle für projektorientiertes Lernen zu gesellschaftsrelevanten Themen geschaffen werden, auf die sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen deutschlandweit zugreifen können. Durch die ‚Digital Sparks‘ erleben Schülerinnen und Schüler ein Lernumfeld, in dem sie ihren eigenen Fragen nachgehen können und durch innovative Methoden, beispielsweise aus der Zukunftsforschung, konkrete Ideen für die Gestaltung ihres Umfeldes entwickeln“, erklärt Manuela Mohr, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Education Innovation LAB.

Interessierte Schulen oder Schulklassen ab Klassenstufe 9 können sich ab 05. Oktober 2020 unter www.digital-sparks.org als Partnerschule für das Projekt bewerben und angeben in welcher Pilotphase (Februar 2021, März 2021 oder April 2021) sie gerne einen Online-Workshop umsetzen möchten. In den Pilotphasen werden die teilnehmenden Schulklassen bei der Umsetzung der Sparks-Kurse durch erfahrene Coaches bezüglich der inhaltlichen und technischen Umsetzung unterstützt. Zudem sind alle Schüler und Schülerinnen deutschlandweit eingeladen, weitere Themen für die Sparks vorzuschlagen und über die vorgeschlagenen Themen abzustimmen. Der endgültige Start des Projektes „Digital Sparks“ ist für Mai 2021 vorgesehen.

Projektorientiertes Lernen

„Wir sind beeindruckt, wie viele innovative Ideen beim Hackathon #wirfürschule entstanden sind, und möchten mit den ‚Digital Sparks‘ jetzt ein Projekt fördern, das uns besonders überzeugt hat. Das schulische Lernen wird sich auch durch die Corona-Pandemie in den nächsten Jahren nachhaltig verändern, und wir hoffen, dass die „Digital Sparks“ dazu beitragen, dass das digitale Lernen an unseren Schulen gefördert wird“, erklärt Petra Czora, Geschäftsleitung Marketing der Dirk Rossmann GmbH.

„Nach dem größtenteils verlorenen letzten Schulhalbjahr braucht es eine offene, ehrliche und vor allem vorausschauende Debatte darüber, wie wir es mit dem Kinderrecht auf Bildung halten wollen. Und wir brauchen mehr innovative Konzepte, die digitales schulisches Lernen befördern und auch nach der Corona-Pandemie Schulen mehr als bisher für die digitalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fit machen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Wer die ‚Schule der Zukunft‘ gestalten will, braucht mehr denn je neue Ideen und innovative Projekte. In Schulen muss stärker darauf gesetzt werden, das Lernen projektorientiert zu gestalten, es muss mehr darum gehen, die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dazu können die ‚Digital Sparks‘ ihren Beitrag leisten“, sagt Astrid Teckentrup, Geschäftsführerin Vertrieb von Procter & Gamble.

Weitere Infos zum Projekt „Digital Sparks“ finden sich unter www.digital-sparks.org und www.education-innovation-lab.de.

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

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