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Schnell oder gut? Der Beschleunigungsgrundsatz im Jugendstrafverfahren (jugendsozialarbeit aktuell Nr. 113 / 2013)

jugendsozialarbeit aktuell 113-2013 (c) LAG KJS NRW 2013

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit

Materialienkategorie: Artikel / Aufsatz

Medientyp: Internet

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Wie reagieren Sie als Erstes, wenn Sie die Aufzeichnungen von brutalen Handlungen gewalttätiger junger Menschen sehen, die inzwischen schon fast regelmäßig den Weg von einer der vielen Überwachungskameras an Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen in die Nachrichten finden? „Schnell verurteilen – am besten mit einer empfindlichen Strafe!“ schießt es so manchem sicher als Erstes durch den Kopf. Und mit dieser Reaktion stehen diejenigen beileibe nicht alleine da, sondern bestätigen durchaus einen gesellschaftlichen Trend. So nachvollziehbar Gefühle von Wut und Rache und der Wunsch nach schneller und harter Strafe angesichts der genannten Bilder sind: Dürfen sie handlungsleitend für das Jugendstrafverfahren sein?

 

Mit Prof. Dr. Andreas Mertens betrachtet ein Strafrechtler die Verfahrensbeschleunigung im Jugendstrafrecht im Sinne eines „Schnell verurteilen“ eher kritisch. Er fordert für die Betrachtung der Persönlichkeit des jungen Menschen sowie die Chance auf eine „Neuausrichtung des Lebens“ die notwendige Zeit ein; nicht zuletzt, um dem erzieherischen Grundanliegen des Jugendstrafrechts Rechnung zu tragen.

 

Warum es sinnvoll ist, einem Jugendstrafverfahren die nötige Zeit einzuräumen und was Tierversuche mit der Verfahrensbeschleunigung zu tun haben, lesen Sie in dieser Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell.

Schlagworte:
Jugendstrafrecht, Kinder- und Jugendkriminalität, Recht, Resozialisierung, Straffälligkeit

Herausgabedatum: 2013

Link zum Material:
http://tinyurl.com/pwkhcfr - Link zum direkten Download der Publikation von der Internetseite des Herausgebers (PDF; 146 KB)
http://www.jugendsozialarbeit.info/jsa/lagkjsnrw/lagkjsnrw_web.nsf/id/li_jsaaktuell11313.html - übergeordneter Link zu weiteren Informationen sowie zur Downloadmöglichkeit der Publikation

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen e.V.

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