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Mehr Sicherheit im Internet

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendschutz

Materialienkategorie: Anleitung / Arbeitshilfe

Medientyp: Internet

Strukturebene: Europäische Union

Kurzbeschreibung:

Der EU-Telekommunikationsrat hat am 9.12.2004 das Programm „Mehr Sicherheit im Internet“ verabschiedet, das Eltern, Lehrern und Kindern mehr Sicherheit bei der Benutzung des Internets gewähren soll.

Das von der Europäischen Kommission im März 2004 vorgeschlagene Vierjahresprogramm (2005-2008) ist mit 45 Millionen Euro ausgestattet und soll dazu beitragen, illegale und schädliche Inhalte im Internet, besonders Rassismus und Spam, zu bekämpfen.

Die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin Viviane Reding erklärte: „Lehrer und Eltern wollen heute Instrumente und Fähigkeiten zur sicheren Nutzung des Internets. Wir müssen uns aktiver um die Nutzung der neuen Medien durch unsere Kinder kümmern und ihnen beibringen, das Internet sicher zu nutzen. Dies ist entscheidend für ihre Zukunft in der Informationsgesellschaft. Die EU wird die Bemühungen zur Bereitstellung dieser Instrumente und zum Erwerb dieser Fähigkeiten koordinieren.“

Wie eine EU-weite Eurobarometer-Umfrage zur Internetnutzung zeigt, wünschen Eltern immer mehr Informationen darüber, wie sie die Nutzung des Internets für ihre Kinder sicherer machen können. Nach der Umfrage sind sich viele Eltern der Risiken der Internetnutzung nicht bewusst. Zudem wissen ca. 60% aller befragten Eltern in Europa nicht, wo sie illegale und schädliche Inhalte melden können.

Am weitesten verbreitet ist die Nutzung des Internets bei Kindern in Dänemark, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich. Vergleichsmäßig selten nutzen Kinder in Griechenland, Zypern, Portugal und der Slowakei das Internet.

Das Programm „Mehr Sicherheit im Internet“ ergänzt das Vorgängerprogramm um eine neue Schwerpunktsetzung. Den Endnutzern sollen die sichere Nutzung des Internets und neuer Online-Technologien vermittelt werden z.B. durch die Einrichtung von Stellen zur Meldung illegaler Inhalte oder Zuschüsse für Technologien, die den Eingang unerwünschter und schädlicher Inhalte begrenzen.

Schlagworte:
Kinder- und Jugendschutz, Jugend, Jugendschutz, Medien, Medienerziehung, Internet, Sicherheit, Neue Medien, Europa

Herausgabedatum: 2004

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://europa.eu
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/04/1456&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Rat "Telekommunikation" der Europäischen Union

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