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Kinder- und Jugendschutz in Europa

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Förderung der Erziehung in der Familie
  • Kindertagesbetreuung
  • Hilfen zur Erziehung

Materialienkategorie: Zeitschrift / Periodikum

Medientyp: Print

Strukturebene: Europäische Union

Kurzbeschreibung:

Staatsgrenzen bieten keine Sicherheit bei den möglichen Gefährdungen junger Menschen. Dies zeigt sich u.a. beim Thema "Internet" aber auch beim Sattelitenfernsehen und beim Versandhandel. Einheitliche – zumindest europaweite – Jugendschutzstandards sind nicht vorhanden, zu unterschiedlich scheinen die kulturellen Bewertungsmaßstäbe in einzelnen Bereichen. Die politische Herausforderung für die Jugendschützer lautet daher, im europäischen Kontext darüber zu kommunizieren, welche Handlungsstrategien wirksam sind und welche Schritte notwendig sind, um die Bewertungsmaßstäbe "konvergent" zu entwickeln. Hierzu bedarf es aber auch Informationen darüber, welche Gefährdungen gegeben sind, wie Kinder und Jugendliche damit umgehen und welche Präventionsmöglichkeiten möglich und sinnvoll sind.

 

Die Autorinnen und Autoren der ersten Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis im Jahr 2009 greifen das Thema "Kinder- und Jugendschutz in Europa" für die Handlungsfelder Medien/ Medienkompetenz und Sucht/ Suchtprävention auf. Sie benennen Risiken und Regelungslücken, klären Begriffe und geben Einblick in aktuelle Studien und Projekte. Ergänzt wird das Heft durch die Kommentierung eines Gerichtsurteils zu den neuerdings überall entstehenden Raucherclubs, im Zusammenhang mit der Klärung des Begriffs der sog. "Öffentlichkeit", der für den Kinder- und Jugendschutz eine große Rolle spielt.

 

Aus dem Inhalt:

Dr. Wolfgang Schulz

Jugendmedienschutz in Europa – Die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste

 

Dr. Claudia Lampert

EU Kids Online – Kinder und Internetnutzung in Europa

 

Peter Goike

Der Youth Protection Roundtable (YPRT). Eine europäische Initiative für ein sicheres Internet für Kinder und Jugendliche

 

Roland Simon, Gregor Burkhart

Drogenkonsum und Suchtprävention in Europa: Eine Situationsbeschreibung der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)

 

Sigmar Roll – Recht und Rechtsprechung

Raucherclubs – wie viel Öffentlichkeit darf sein?

 

Die Ausgabe 1/2009 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) kann zum Preis von EUR 16,- beim Herausgeber bestellt werden.

 

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Presse-Information vom 13.01.2009

 

Schlagworte:
Europa, Gesetz, Jugendschutzgesetz, Jugendschutz, Kinder- und Jugendschutz, Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe, Recht auf Erziehung, Subsidiarität, Wunsch- und Wahlrecht, Beteiligung, Schutzauftrag, Zuständigkeit, Anspruchsüberleitung, Landesrechtsvorbehalt, Beratung, Gemeinsame Wohnform für Eltern und Kinder, Nothilfe, Schulpflicht, Kindertagespflege, Kindertagesstätte, Rechtsanspruch, U3-Ausbau, Selbstorganisierte Förderung von Kindern, Hilfen zur Erziehung, Soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistand, Sozialpädagogische Familienhilfe, Tagesgruppe, Heimerziehung, Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, Eingliederungshilfe, Mitwirkung, Unterhalt, Hilfe für junge Volljährige

Herausgabedatum: 01/2009

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://www.bag-jugendschutz.de/kjug_archiv.html#kjug109
http://www.bag-jugendschutz.de

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

Kontakt:
kjug@bag-jugendschutz.de

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