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Cybermobbing

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Förderung der Erziehung in der Familie
  • Kindertagesbetreuung
  • Hilfen zur Erziehung

Medientyp: Print

Strukturebene: Europäische Union

Kurzbeschreibung:

Mobbing ist schlimm – Cybermobbing bzw. Cyberbullying ist vielleicht noch schlimmer. Als Cybermobbing bezeichnet man Mobbing unter Einsatz von Medien. Fiese SMS schicken, peinliche Bilder oder Videos im Internet veröffentlichen, per Messenger beleidigen, böswillige Gerüchte streuen und sogar die Gründung sog. ›Hassgruppen‹. Die Opfer werden über das soziale Umfeld hinaus bloßgestellt und wissen in den meisten Fällen nicht einmal, von wem sie gequält und gedemütigt werden. Darüber hinaus können sie sich diesen Belästigungen kaum entziehen, da sie per Handy und zu Hause am Rechner erreicht werden können.

Die Thematik Cybermobbing bzw. Cyberbullying von Kindern und Jugendlichen im virtuellen Raum des Internets stellt Eltern, Lehrer, Pädagogen und Psychologen vor eine schwierige Aufgabe: Sie müssen sich mit einem neuen ›Tatort‹ für Phänomene befassen, die aus dem schulischen Alltag und dem physischen Umfeld der Jugendlichen stammen. Der Mangel an Erfahrung erschwert häufig den Umgang mit diesem neuen Problembereich.

In der vorliegenden Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) zeigen die Autorinnen und Autoren das Ausmaß und die spezifischen Formen des Mobbings im Internet anhand eigener Studien auf und nehmen eine rechtliche Einordnung der »Taten« vor. Sie nehmen die Täter in den Blick, zeigen die Folgen für die Opfer auf und erläutern Herangehensweisen und Präventionsmöglichkeiten. Ergänzt wird das Heft durch die Kommentierung eines Gerichtsurteils zum Verbot des Ausschanks von hochprozentigem Alkohol in einer Diskothek vor Mitternacht.

 

Aus dem Inhalt:

 

Prof. Dr. Petra Grimm, Dr. Elisabeth Clausen-Muradian:

Cyber-Mobbing – psychische Gewalt via Internet: »Ja, Beleidigungen Drohungen. So was halt.«

Julia Riebel, Prof. Dr. Reinhold S. Jäger:

Cyberbullying als neues Gewaltphänomen. Definitionen, Erscheinungsformen, Tätereigenschaften und Implikationen für die Praxis

Frithjof Staude-Müller, Prof. Dr. Thomas Bliesener, Nicole Nowak:

Cyberbullying und Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0

Stephanie Kutscher; Stefanie Rack:

klicksafe – Informationen und Materialien zum Thema Cyber-Mobbing

Susan MacIntyre, Prof. Dr. Malte Mienert:

Kinder stark machen – Summative Evaluation eines Programms zur Prävention sexuellen Missbrauchs bei Grundschulkindern

Ulrich Bartels- Recht und Rechtsprechung:

Behörden gehen gegen Alkoholkonsum Jugendlicher in Diskotheken vor

 

Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug)

kann zum Preis von EUR 16,- beim Herausgeber bestellt werden.

Schlagworte:
Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe, Recht auf Erziehung, Subsidiarität, Wunsch- und Wahlrecht, Beteiligung, Schutzauftrag, Zuständigkeit, Anspruchsüberleitung, Landesrechtsvorbehalt, Beratung, Gemeinsame Wohnform für Eltern und Kinder, Nothilfe, Schulpflicht, Kindertagespflege, Kindertagesstätte, Rechtsanspruch, U3-Ausbau, Selbstorganisierte Förderung von Kindern, Hilfen zur Erziehung, Soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistand, Sozialpädagogische Familienhilfe, Tagesgruppe, Heimerziehung, Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, Eingliederungshilfe, Mitwirkung, Unterhalt, Hilfe für junge Volljährige, Cyber-Mobbing

Herausgabedatum: 2009

Sprache: Deutsch

Link zum Material:
http://www.kjug-zeitschrift.de/archiv/

Autor/-in bzw. Herausgeber/-in der Materialien:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

Kontakt:
[email protected]

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