Eckpunktepapier

ver.di, kommunale Spitzenverbände und Arbeitgeber für Neuordnung der Ausbildung von Erziehenden

Gemeinsam mit einer Gruppe kleiner Kinder malt die Erzieherin mit Stiften auf Papier.
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die kommunalen Spitzenverbände und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) machen sich gemeinsam für eine Neuorganisation der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern stark.

„In einer Zeit wachsenden Fachkräftemangels und deutlich steigenden Anforderungen an die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher muss mit dem Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen Schluss gemacht werden. Wir brauchen bundesweit einheitliche Regeln, um den gestiegenen Erwartungen gerecht zu werden und ein attraktives und modernes Berufsfeld zu bieten. Mit dem gemeinsamen Eckpunktepapier wird ein wichtiges Zeichen gesetzt“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Freitag.

In dem gemeinsamen Eckpunktepapier, das zwischen ver.di, der VKA dem Deutschen Städtetag (DST), dem Deutschen Landkreistag (DLT) sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) abgestimmt worden ist, geht es im Kern um einen bundeseinheitlichen Rahmen für eine Reform der Erzieher(-innen)ausbildung, eine Reform der Ausbildungsbedingungen im Hinblick auf Kostenfreiheit und angemessene Vergütung, die Öffnung der Zugangsvoraussetzungen sowie die Einbindung der Sozialpartner.

„Das Eckpunktepapier setzt einen wichtigen Rahmen für eine Harmonisierung der Ausbildungsbedingungen. Wir erwarten, dass sich die Länder endlich bewegen und mit uns als Sozialpartnern kooperieren – dies ist auch ein Signal an die Bundespolitik, dieses wichtige Thema in den kommenden vier Jahren anzupacken und die Länder und Sozialpartner in diesem Prozess zu unterstützen“, bekräftigte Behle.

Quelle: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft vom 05.11.2021

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