Kindertagesbetreuung

Sprachförderung beim Experimentieren

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) haben eine Kooperation vereinbart, in deren Mittelpunkt die Durchführung von Fortbildungs-Workshops für Erzieherinnen und Erzieher steht. Inhaltlich geht es um Sprachförderung in Verbindung mit naturwissenschaftlichen Experimenten im Kita-Alltag.

Berlin, 25. März 2010 - Die Bedeutung von Sprachentwicklung und naturwissenschaftlichem und technischem Forschen für den Elementarbereich wird in den Orientierungs- bzw. Bildungsplänen aller Bundesländer hervorgehoben. 

Sowohl das vom dbl entwickelte „Sprachreich“-Training als auch die Konzeption zur Frühförderung im MINT-Bereich der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gehen von dem Ansatz aus, dass eine effektive Förderung in den Alltag der Kinder integriert sein muss. Das Sprachreich-Konzept zielt darauf ab, die Kompetenzen der Erzieherinnen und Erziehern im Hinblick auf sprachförderndes Verhalten in alltäglichen Interaktions- und Spielsituationen zu stärken. 

„Den pädagogischen Fachkräften kann bewusst werden, dass die gleichen Grundprinzipien der Sprachförderung auch für eine gute Lernbegleitung der Kinder beim naturwissenschaftlich-technischen Forschen entscheidend sind. Dazu gehören z. B. Beobachten, Zuhören, Fragen, Wiederholen sowie die Rückversicherung, ob das Beobachtete auch richtig verstanden wurde“, erklärt Dr. Stephan Gühmann, Referent für Naturwissenschaften und Technik in der Kita bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

„Ein differenziertes Sprachvermögen ist wichtig, um die beobachteten naturwissenschaftlichen Phänomene beschreiben und die sich stellenden Fragen formulieren zu können", ergänzt Veronika Meiwald vom Deutschen Bundesverband für Logopädie.

Herausgeber: Stiftung Haus der kleinen Forscher

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