Jugendsozialarbeit

Übergang Schule-Beruf: Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlicht Positionspapier zum Programm "Bildungsketten"

Für viele junge Menschen bleibt – trotz Bewerbermangels in manchen Regionen – die Suche nach einem Ausbildungsplatz weiterhin schwierig und oft erfolglos.

Berlin, im März 2011. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit unterstützt die Bemühungen des Bundesbildungsministeriums, den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu optimieren und dafür im Rahmen des Programms „Bildungsketten“ Mittel für eine praxisnahe Berufsorientierung sowie eine individuelle Übergangsbegleitung zur Verfügung zu stellen. Der Verbund spricht sich für die Weiterentwicklung und Entfristung der Programme der „Bildungsketten“ aus.

So bemängelt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit, dass die zentrale Grundlage der Berufseinstiegsbegleitung, nämlich die kontinuierliche Begleitung durch eine Person, durch die aktuelle Vergabepraxis gefährdet sei. Dies müsse in der nächsten Ausschreibungsrunde unbedingt berücksichtigt und die Vergabe entsprechend anders gestaltet werden. Weiterhin benötigten die Programme der Berufseinstiegsbegleitung mit ihren unterschiedlichen Arbeitsorten und dem vielfältigen Anforderungsprofil dringend fachliche Begleitung und fachöffentliche Diskussionsmöglichkeiten. Darüber müssten für die Programme, insbesondere für das Programm BOP, verlässliche Finanzierungsgrundlagen geschaffen werden, die Trägern wie Schulen Planungssicherheit geben

Das Positionspapier steht zur Verfügung unter: http://rmhserver2.netestate.de/koop_jsa/media/raw/KV_Position_Bildungsketten_Bereb.pdf


Quelle: Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

 

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