Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Jugendsozialarbeit

Preis Soziale Stadt 2014 ausgelobt

Gestresste Einkäufer
Bild: © chris-m - Fotolia.com

Gemeinsam haben die AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., der Deutsche Städtetag, der GdW - Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunter-nehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und der Deutsche Mieterbund (DMB) den bundesweiten Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2014" ausgelobt.

Bis zum 15. März 2014 können Bewerberinnen und Bewerber Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann.

Mit dem achten Wettbewerb zum "Preis Soziale Stadt 2014" wollen die Auslober das Interesse einer breiten Öffentlichkeit für die sozialen Probleme stärken, Lösungswege aufzeigen und soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren fördern. Akteure in den Stadtverwaltungen der Kommunalpolitik, Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbände und Bürgerinitiativen bekommen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen bei der Unterstützung des Miteinanders der verschiedenen Gruppen von Stadtbewohnern bekannt zu machen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte und Initiativen für eine soziale Stadt der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und damit die Nachahmung zu fördern. Um benachteiligten oder vom Abstieg bedrohten Quartieren eine Zukunftsperspektive zu geben, ist es notwendig,

  • die Lebensbedingungen und Lebenschancen in den Quartieren zu verbessern;
  • die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner anzuerkennen und Nachbarschaften zu stabilisieren;
  • die Integration und das Zusammenleben zu fördern;
  • das Bildungsangebot im Quartier und den Zugang zu Bildungsangeboten zu verbessern sowie
  • die lokale Wirtschaft zu stärken und Arbeit im Quartier zu schaffen.

Gefragt sind Projekte, die sich mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen und zeigen, wie sozialen Konflikten innerhalb von Nachbarschaften sowie der sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung von Wohnquartieren begegnet werden kann und wie Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb können sich alle beteiligen, die sich in den Stadt- und Wohnquartieren engagieren. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, als auch an die Verbände der sozialen Arbeit und der Wohlfahrtspflege.

Der Wettbewerb ist nicht auf Gebiete des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" beschränkt. Initiativen außerhalb der Fördergebiete und Projekte aus kleineren Städten und Gemeinden werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt. Bewerben können sich Projekte jeder Größe, kleinteilige Initiativen sozial- und nachbarschaftlichen Engagements genauso wie große, komplexe Quartiersprojekte.

Die Wettbewerbsunterlagen können von der Website des Preis Soziale Stadt www.preis-soziale-stadt.de im Bereich Downloads abgerufen werden. Hier findet sich auch eine Beschreibung aller bisher gewürdigten Projekte.

Die Geschäftsstelle des Wettbewerbs ist angesiedelt beim vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., Fritschestr. 27/28, 10585 Berlin.

Einsendeschluss für die Projekte ist der 15. März 2014.

Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2014 in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Quelle: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.