Jugendsozialarbeit

"Perspektive für die Jugend": Schüler gewinnt mit Rap-Song bundesweiten Wettbewerb

Ein Paar Kopfhörer
Bild: michaelaw

Jugendliche aus Ostdeutschland konnten einen Radio- oder Video-Beitrag über die beruflichen Perspektiven in ihren Heimatregionen erstellen und einreichen. Gewonnen hat der 16-jährige Schüler Fabian N’Guessan aus Neubrandenburg.

„In Mecklenburg-Vorpommern ist für jeden was zu finden, bist du unsicher, kannst du dich an das Jobcenter binden. Hier gibt es jährlich Tausende freie Ausbildungsplätze und auch du findest was, da geh ich jede Wette.“

Mit diesen und weiteren gerappten Zeilen über die Chancen und Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern hat der 16-jährige Schüler Fabian N’Guessan aus Neubrandenburg den bundesweiten Wettbewerb „Jugend mit Perspektive – Zukunftschancen in Ostdeutschland durch Arbeit und Ausbildung" gewonnen.

Der Wettbewerb wurde vom Bundesministerium des Inneren in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR) initiiert und vom Berliner nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung durchgeführt. Jugendliche aus Ostdeutschland konnten einen Radio- oder Video-Beitrag über die beruflichen Perspektiven in ihren Heimatregionen erstellen und einreichen. Sie setzen sich so mit eigenen Wünschen, aber auch konkreten Anforderungen der Berufsausbildung kreativ auseinander.

Fabian N’Guessan, der im kommenden Schuljahr die 10. Klasse der Regionalen Schule Ost „Johann Heinrich Voß“ Neubrandenburg besucht, kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro freuen. Bei der Produktion und inhaltlichen Gestaltung seines Rap-Songs half ihm David Tripphahn, der als Medienpädagoge beim Offenen Kanal NB-Radiotreff 88,0 arbeitet. Das lokale Bürgerradio bot Fabian dabei alle notwendigen Produktionsmittel und personelle Hilfe, die er zur Umsetzung seines Beitrags benötigte.

Weitere Informationen über den Wettbewerb unter: www.jugendmitperspektive.de

Der Audiobeitrag kann über die Mediathek der Medienanstalt angehört werden.

Quelle: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern vom 27.07.2012

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