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Jugendsozialarbeit

Paderborn ist „Modellregion für Erziehung“

NRWs Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat die Initiative der Stadt Paderborn zu einer landesweiten „Modellregion für Erziehung“ begrüßt.

Um kriminellen Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig gegensteuern zu können, sei ein enges Zusammenwirken aller Beteiligten auf kommunaler Ebene notwendig, betonte die Ministerin heute im Paderborner Rathaus. Zusammen mit Paderborns Bürgermeister Heinz Paus ist sie Schirmherrin des wissenschaftlich begleiteten Projekts, das auf Gewaltprävention durch die Stärkung von Familien abzielt.

Eine Vielzahl von Studien habe gezeigt, dass familiäre Risikofaktoren wie inkonsequentes Erziehungsverhalten, Konflikte, Trennung, familiäre Gewalt und mangelhafte Bindungen die kindliche Entwicklung maßgeblich negativ beeinflussen können. Hier setze die „Modellregion für Erziehung“ als Projekt zur Gewaltprävention und Stärkung der Familie an. Angestrebt werde eine Vernetzung der Arbeit unter anderem von Kindergärten, Schulen, Medizinern und Therapeuten bis hin zur Justiz mit dem Ziel, Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen.

„Die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen soll gefördert und auffälliges und aggressives Verhalten in Familien, Kindertagesstätten und Schule vermindert werden. Eltern sollen das erforderliche Wissen vermittelt bekommen, um die Chancen und Risiken in der Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes erkennen und mit diesen angemessen umgehen zu können“, erklärte die Ministerin. Dazu sei die Paderborner Initiative vorbildlich.

Dass die von der Landesregierung seit Mitte 2005 auf allen Ebenen intensiv vorangetriebene Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität Früchte trage, zeigten auch die jüngsten Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik. So sei bei den jungen Mehrfachtatverdächtigen unter 21 Jahren der niedrigste Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht und der zuvor jahrelange Anstieg bei der Gewaltkriminalität gestoppt worden. „Diese Entwicklung ist der klare Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir junge Menschen frühzeitig vor dem Abgleiten in Kriminalität bewahren oder eine schädliche Entwicklung so schnell wie möglich stoppen“, hob die Ministerin hervor.

Quelle: Justizministerium NRW