Jugendsozialarbeit

Ministerin Schäfer würdigt Arbeit des Handwerkerinnenhauses in Köln

Die Arbeit des Handwerkerinnenhauses in Köln hat Nordrhein-Westfalens Jugendministerin Ute Schäfer am 14. November 2011 gewürdigt. Die Ministerin informierte sich bei einem Besuch vor Ort über die verschiedenen Projekte, die speziell für Mädchen angeboten werden.

Schäfer lobte besonders das seit Jahren erfolgreich durchgeführte Schulmüdenprojekt. "Das Schulmüdenprojekt des Handwerkerinnenhauses kann gerade über handwerkliche, werkpädagogische Angebote neue Lernmotivation wecken und zur persönlichen Stabilisierung bei den Jugendlichen führen", erklärte Schäfer. Diese Arbeit werde derzeit aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes mit jährlich rund 120.000 Euro unterstützt. Schulmüdenprojekte richten sich an schulpflichtige Jugendliche, die den Unterricht nicht mehr oder kaum noch besuchen. Das Projekt beinhaltet derzeit zwei Bereiche. Das schulbegleitende werkpädagogische Projekt "Pfiffigunde" zur Prävention von Schulmüdigkeit und das Interventionsprojekt bei Schulverweigerung "Kneifzange" mit dem Schwerpunkt der Werkstattarbeit und Unterricht als außerschulischem Lernbereich.

"Wir fördern in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Angebote der Jugendsozialarbeit, die benachteiligte Jugendliche individuell unterstützen. Das Handwerkerinnenhaus zeichnet sich besonders durch seinen geschlechtsspezifischen Ansatz und die Vielfalt seiner Aktivitäten aus", erklärte Ministerin Schäfer. Mit seinem breiten Angebotsspektrum leiste das Haus eine vorbildliche jugendpolitische Arbeit.

Quelle: MFKJKS Nordrhein-Westfalen

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