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Jugendsozialarbeit / Qualifizierung

JUGEND stärken im Quartier – NRW zieht Zwischenbilanz

Jugendliche unterschiedlicher Hautfarbe sitzen auf einer Bank
Bild: © Franz Pfluegl - Fotolia.com

Seit 2015 arbeiten mehr als vierzig Kommunen und Landkreise in NRW gemeinsam mit freien Trägern der Jugendsozialarbeit vor Ort an den Zielen des Bundesvorhabens JUGEND STÄRKEN im Quartier. Auch wenn administrativ im Alltagshandeln an vielen Standorten Schwierigkeiten auftraten, ist in der fachlichen Umsetzung und in der Wirkung vor Ort durch die Akteure für und mit den Jugendlichen Vieles erreicht worden.

Die Fortsetzung der Programmlinie von 2019 bis 2021 ist bereits auf Bundesebene beschlossen. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen, gute Praxis aus NRW zu präsentieren und in Workshops Ideen und Vorhaben für die zweite Förderphase zu sammeln, zu diskutieren und uns auszutauschen. Die Anträge dafür werden in der ersten Jahreshälfte 2018 zu stellen sein. Das Netzwerk NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier lädt in Kooperation mit der LAG Jugendsozialarbeit NRW jetzt zu einem Fachtag nach Gelsenkirchen ein. 

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 28.02.2018 von 09:30 bis16:00 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

Unter der Überschrift "Jugend ermöglichen!" zeigt der aktuelle Kinder- und Jugendbericht des Bundes unter anderem auf, dass

  • die Verantwortung der Jugendhilfe nicht mit Erreichen der Volljährigkeit beendet ist,
  • viele Übergangsschritte des Erwachsenwerdens sich bis in das dritte Lebensjahrzehnt verschoben haben,
  • die Fachkräfte sich bei den Hilfestellungen zur Bewältigung der sozialen Lebenslage bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit diagnostischen Zuschreibungen zurückhalten sollten und dass
  • trotz Globalisierung und Digitalisierung der Sozialraum das Alltagsleben junger Menschen nach wie vor prägt.

Frau Dr. Berngruber und Frau Dr. Gaupp werden in einem Impulsvortrag auf ausgewählte Erkenntnisse und Thesen des aktuellen Kinder- und Jugendberichtes des Bundes eingehen. Frau Schulte-Beckhausen, Referatsleiterin im Bundesjugendministerium, wird im Anschluss die Zwischenbilanz der ersten Förderphase präsentieren, über etwaige geplante Veränderungen und neue Schwerpunktsetzungen der kommenden Förderphase berichten und das Förderprogramm in die Zusammenhänge und Erkenntnisse des 15. Kinder- und Jugendberichtes einordnen.

Damit die Praxis bei diesem Fachtag nicht zu kurz kommt, werden einige ausgesuchte Praxisbeispiele vorgestellt und in Workshops Ideen und Vorhaben für die zweite Förderphase gesammelt und diskutiert.  

Die Veranstalter erheben zur Deckung der Tagungskosten einen Teilnahmebeitrag in Höhe von 25,- Euro pro Person.

Anmeldeschluss ist der 14.02.2018.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen. 

Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit NRW-Forum JUGEND STÄRKEN im Quartier

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