Umfrage

Bedeutung von Religion und Spiritualität im Arbeitsalltag von Sozialarbeiter/-innen

Steine, die mit christlichen Symbolen bemalt sind, liegen auf einem Steinbett.
Bild: © ChristArt - fotolia.com

Seit dem 9. Dezember 2021 führt die Evangelische Hochschule Marburg eine online-Befragung in Deutschland durch. Dabei wird der Status Quo der Rolle von Religion und Spiritualität in der Sozialen Arbeit untersucht. Staatlich anerkannte, berufstätige Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagog/-innen können anonym an der Befragung teilnehmen und tragen damit auch zum internationalen Vergleich bei.

Die Forscher/-innen wollen wissen, welche Rolle Religion und Spiritualität im Arbeitsalltag von Sozialarbeiter/-innen in Deutschland spielen. Bisher liegen in Deutschland dazu kaum empirische Befunde vor, obwohl das Thema Religionssensibilität in den letzten Jahren an Beachtung gewonnen hat. Auf internationaler Ebene wird die Bedeutung von Religion und Spiritualität schon länger diskutiert und auch empirisch untersucht.

Deshalb wurde als Grundlage des Forschungsprojektes der Fragebogen einer internationalen Vergleichsstudie (Canda & Furman) gewählt. Diese wurde zuletzt 2011 in Norwegen durchgeführt.

Das aktuelle Forschungsprojekt will den Status Quo der Rolle von Religion und Spiritualität unter den Fachkräften der Sozialen Arbeit herausfinden. Sozialarbeiter/-innen werden nach ihrer Einschätzung gefragt, in welchen Settings und Formen es angemessen ist, Religion und Spiritualität in die Soziale Arbeit zu integrieren.

Die Ergebnisse sollen möglichst repräsentativ für die Soziale Arbeit in Deutschland sein und einen Beitrag zum internationalen Vergleich leisten. Deshalb richtet sich die Studie bewusst an Sozialarbeiter/-innen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und weltanschaulichen Kontexten.

Der Fragebogen ist online verfügbar und kann anonym noch bis zum 31. Dezember 2021 ausgefüllt werden. Die Beantwortung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen können per Mail erfragt werden.

Quelle: Evangelische Hochschule Marburg – R. Heller, F. Krause, Prof. Dr. H. Freund