Kinder- und Jugendschutz / Digitalisierung und Medien

"KJM im Dialog": Klartext zu Jugendschutzprogrammen

Digitaler Datenstrom: Einsen und Nullen

Im Zeitalter des globalen Internets und der Medienkonvergenz einen effizienten Jugendmedienschutz zu gestalten ist komplexer denn je. Mit der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sollen künftig auch technische Teillösungen möglich sein. Die Kommission für Jugendmedienschutz diskutiert am 11. Mai 2016 die Chancen und Probleme eines solchen Vorgehens.

Einen effizienten Jugendmedienschutz im Zeitalter des globalen Internets und der Medienkonvergenz zu gestalten, ist komplexer denn je. Fest steht, die Förderung von Medienkompetenz stellt zwar einen wesentlichen Baustein dar, ist aber nicht alleiniges Allheilmittel, wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt geht.

 

Technische Schutzmöglichkeiten als Ergänzung zur Medienkompetenzförderung

 

Mit der veränderten Mediennutzung ist zugleich auch das Risikopotenzial gestiegen, dass vor allem Kinder, aber auch Jugendliche im Netz verstärkt mit drastischen Inhalten konfrontiert sind. Technische Schutzmöglichkeiten sind vor allem bei ausländischen Angeboten bisher die einzige Schutzlösung. 

 

Strategien des technischen Jugendmedienschutzes im europäischen Vergleich

 

Im europäischen Vergleich werden derzeit verschiedene Strategien im Bereich des technischen Jugendmedienschutzes angewandt. Großbritannien hat sich bei vorinstallierten Filtern vorgewagt, während Deutschland weiterhin versucht, freiwillige Jugendschutzprogramme zu stärken.

 

Fest steht, Eltern müssen praktische Lösungen an die Hand gegeben werden, sodass Jugendmedienschutz auch im Internet funktioniert. Im Rahmen der Veranstaltungen sollen die aktuellen Wege im technischen Jugendmedienschutz auf den Prüfstand gestellt und ein Blick in die Zukunft geworfen werden. 

 

Der Programmflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung stehen auf der Webseite der KJM zur Verfügung. 

 

Quelle: Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) 

 

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