Kinder- und Jugendarbeit

NRW: Bündnis für Freiräume startet im September

Jemand liegt im Gras und liest ein Buch.
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Anlässlich des ersten Schultags nach den Sommerferien hat der Landesjugendring NRW angekündigt, sich verstärkt dafür einzusetzen, dass jungen Menschen wieder mehr Freiräume zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit weiteren gesellschaftspolitischen Akteuren soll dafür eine neue Initiative auf den Weg gebracht werden.

„Junge Menschen sind immer mehr von Stress und Leistungsdruck betroffen“, beschreibt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Situation vieler junger Menschen in Nordrhein-Westfalen. „Ihnen fehlen neben ausreichend Zeit und einer grundsätzlichen Entschleunigung auch Orte, an denen sie sich organisieren können – mit einem Wort: Freiräume“, so Primus. Im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik wolle der Landesjugendring NRW das nun ändern. Aus diesem Grund hat er gemeinsam mit weiteren gesellschaftspolitischen Akteuren begonnen, ein Bündnis für Freiräume zu initiieren. Vorausgegangen war diesem Schritt ein entsprechender Beschluss der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings NRW.

Zu den Erstunterstützenden gehören unter anderem Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des Bezirks NRW des DGB, und die LandesschülerInnenvertretung. Das Bündnis wird der Öffentlichkeit am 11. September 2014 vorgestellt. Hierzu erfolgt eine öffentlichkeitswirksame Aktion vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf. Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, hat angekündigt, daran teilzunehmen.

Quelle: Landesjugendring NRW