Methoden-Fortbildung

Leitung von Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen im Blended Learning

Verlassene Gleise in denen eine Rose steckt, im Hintergrund sind Besucher und Gebäude der Gedenkstätte Auschwitz zu sehen
Bild: Albert Laurence - unsplash.com Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Oświęcim, Polen

Mit einem neuen Konzept für die Methoden-Fortbildungen „Jugend erinnert“ reagiert die IBB gGmbH auf die fortdauernde Corona-Pandemie: Am 14. Oktober, 27. Oktober, 2. November und 4. November 2020 beginnen die ersten vier Fortbildungen zur Leitung von Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen im so genannten Blended Learning, also in einer Kombination aus digitalen Formaten und einer Präsenzveranstaltung. Alle Fortbildungen werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Interessierte können sich ab sofort anmelden

Die Methoden-Fortbildungen, die in Kooperation mit dem IBB e.V. und dem Bildungswerk der Humanistischen Union NRW e.V. angeboten werden, sind Teil einer Reihe, mit der die IBB gGmbH Akteure der politischen Bildung vernetzen und neue Aktive für die Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen gewinnen will.

„Mit unseren Kooperationspartnern bieten wir insgesamt acht Fortbildungen an, fünf noch in diesem Jahr und drei in 2021“, sagt Olga Rensch-Wetzel, Leiterin der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten, die seit 2016 beim IBB Dortmund (IBB gGmbH) angesiedelt ist. Für 2021 sind dann auch wieder Fortbildungen an den Lernorten der Geschichte in Vorbereitung. Ziele sind die Gedenkorte Mauthausen, Babyn Jar, Theresienstadt, Stutthof sowie die Städte Triest und Vilnius.

Die Teilnahmebeiträge werden nach Selbsteinschätzung erhoben in Höhe von 12, 25 oder 60 Euro. Nähere Informationen und Anmeldungen unter www.ibb-d.de.

Über das IBB Dortmund

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB e.V. ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. Die IBB gGmbH betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk. Seit Dezember 2015 ist die IBB gGmbH vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend anerkannte Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten.

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerks e.V. vom 05.10.2020

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