Schule und Corona

Kinder und Jugendliche im Blick behalten – auch im neuen Schuljahr

Zwei Kinder mit Sonnenbrille schauen aus dem heruntergelassenen Fenster eines Autos
Bild: Teddy - rawpixel.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Ende der Sommerferien und der Beginn des neuen Schuljahres hat dazu geführt, dass in vielen Bundesländern auch die Infektionszahlen unter den Kindern und Jugendlichen erneut steigen. Im Umgang mit diesen Entwicklungen hebt der BDKJ nun die Bedeutung hervor, zwar weiterhin den Schutz der Kinder und Jugendliche zu priorisieren, jedoch gleichzeitig auch deren soziale Teilhabe zu sichern.

Für den BDKJ steht der ganze junge Mensch an erster Stelle, dabei ist das Sozialleben ein wichtiger Faktor in der Weiterentwicklung von Kinder und Jugendlichen und darf deshalb nicht vernachlässigt werden.

„Auch wenn es nach jetzigem wissenschaftlichem Kenntnisstand bisher seltener schwere Verläufe unter Kindern und Jugendlichen gibt als bei Erwachsenen, so wissen wir zu wenig über die Langzeitfolgen einer COVID 19 Infektion, um junge Menschen diesem Risiko ungeschützt auszusetzen“, sagt Daniela Hottenbacher (BDKJ-Bundesvorsitzende). „Priorität muss daher der Schutz von Kindern und Jugendlichen haben und zwar ohne sie erneut von ihrem Sozialleben zu isolieren“, so Hottenbacher weiter.

Der zurückliegende Sommer hat gezeigt wie wichtig Freiräume gerade auch während der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche sind:

„Deutschlandweit konnten endlich wieder Zeltlager und Ferienfreizeiten stattfinden! Ermöglicht wurde dies auch durch das Aufholpaket der Bundesregierung und natürlich durch viele Aktive in den Jugendverbänden“, so Hottenbacher. „Wichtig ist jetzt: Wir müssen auch weiterhin Gruppenstunden und Verbandstreffen durchführen können. Vor Ort heißt das konkret, dass es Möglichkeiten für Tests beziehungsweise das Ausweichen auf größere Räumlichkeiten geben muss, insbesondere, wenn die Temperaturen sinken.“

Auch bei der Bundestagswahl Ende September stand der zukünftige Umgang mit den Folgen der Pandemie zur Wahl:

„Bei dieser Wahl müssen die Interessen junger Menschen mehr denn je wahlentscheidend sein. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz, eine Kindergrundsicherung oder auch eine gesetzlich garantierte Ausbildungsgarantie wichtige Bestandteile einer jugendgerechten Politik nach der Bundestagswahl sein müssen“, so Hottenbacher.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

Quelle: Bund der Deutschen Katholischen Jugend vom 08.09.2021

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