Kinder- und Jugendarbeit / Ganztagsbildung

Interdisziplinäre Fachtagung in der Gedenkstätte Buchenwald thematisiert Stategien gegen Rechtsextremismus

Von heute an bis zum 17. November 2011 findet die traditionelle Fachtagung für Praktikerinnen und Praktiker aus den Bereichen Justiz, Polizei, Schule und Jugendhilfe in der Jugendbegegnungsstätte in der Gedenkstätte Buchenwald statt.

Anlässlich dieser Fachtagung des Thüringer Justizministeriums und der Gedenkstätte Buchenwald zusammen mit der Stiftung „Dr. Georg Haar“ Weimar und dem Verein „Drudel 11 Jena“ sagte Justizminister Dr. Holger Poppenhäger: „Die demokratische Zivilgesellschaft darf rechtsextremen und rechtsradikalen Brandstiftern keinen Raum lassen, in die Rolle von Biermännern zu schlüpfen. Alle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Menschenverachtung, Intoleranz und Extremismus müssen entschlossen und effektiv bekämpft werden.“

Erfolg in der fachlichen und politischen Auseinandersetzung mit dem Extremismus könne aber nur derjenige haben, der sich gemeinsam mit dessen Ursachen, Wirken, Methoden und Organisation beschäftigt.

Einmal den Blickwinkel wechseln und hören, welche Erfahrungen in der Jugendarbeit, im Justizvollzug und bei der Polizei gemacht werden und Netzwerke knüpfen. Das sind die Aspekte, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit auszeichnen, und die mit der diesjährigen Tagung weiter vertieft und fortentwickelt werden sollen. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema: „FREI, SOZIAL UND NATIONAL?- Der Faszination rechter Lebenswelten begegnen: Wahrnehmen, Konfrontieren, Argumentieren und Entzaubern“. Sie bringt mehrere Akteure an einen Tisch und setzt möglichst früh an, um Kinder und Jugendliche gegen die Verführung des rechten Wolfs im Schafspelz zu wappnen und Werte, wie Mitmenschlichkeit, Toleranz und Solidarität zu vermitteln.

Quelle: Thüringer Justizministerium

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