Kinder- und Jugendarbeit / Bildungspolitik

Handreichungen für die Bildungsarbeit in Gedenkstätten Sachsen-Anhalts

Wachturm und Gebäude auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz
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Gedenkstättenbesuche seien nicht nur ein wertvoller Beitrag für die Vermittlung historischer Kenntnisse, sondern auch für die Persönlichkeitsbildung. Um noch gezielter auf die pädagogischen Angebote der Gedenkstätten des Landes aufmerksam zu machen, hat die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt spezielle Handreichungen für die Bildungsarbeit entwickelt.

Es handelt sich um sieben ansprechend gestaltete Broschüren, die die einzelnen Einrichtungen der Stiftung und deren Bildungsangebote gesondert vorstellen. Die Broschüren informieren über die Geschichte des jeweiligen historischen Ortes und der Gedenkstätte, erläutern die besonderen Rahmenbedingungen für die Bildungsarbeit sowie diePalette der pädagogischen Möglichkeiten vor Ort. Ferner enthalten sie Kontaktdaten sowie Hinweise für die Anreise und Fördermöglichkeiten für Gedenkstättenfahrten.

Die neuen Materialien richten sich vor allem an die Lehrerinnen und Lehrer an den Sekundarschulen und Gymnasien in Sachsen-Anhalt, für den Unterricht in den Fächern Geschichte und Sozialkunde. Um den Pädagoginnen und Pädagogen einen praktischen Überblick über sämtliche Angebote der Stiftung zu verschaffen, wurde ein praktischer Ringordner entwickelt, der alle sieben Broschüren enthält. Bei künftigen Überarbeitungen einzelner Hefte können diese so problemlos ausgetauscht werden.

Eva Feußner, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt, würdigt das neue Informationsangebot der Stiftung Gedenkstätten. Sie empfiehlt allen Lehrerinnen und Lehrern der Sekundarstufe II, von den erweiterten Möglichkeiten außerschulischen Lernens Gebrauch zu machen.

Historische Bildung und Persönlichkeitsbildung

Gedenkstättenbesuche seien nicht nur ein wertvoller Beitrag für die Vermittlung historischer Kenntnisse, sondern auch für die Persönlichkeitsbildung. Ihr Ministerium werde daher eine gezielte Verteilung der neuen Handreichungen über das Landesschulamt veranlassen. Zusammen mit einem Informationsplakat, das zusätzlich einen Überblick über die geographische Verteilung der landeseigenen Gedenkstätten ermöglicht, wird jede Schule einen Ringordner erhalten. Im Bedarfsfalle können bei den jeweiligen Gedenkstätten weitere Einzelbroschüren angefordert werden.

Das Ministerium für Bildung und die Stiftung Gedenkstätten vertiefen mit dieser Maßnahme ihre gute Zusammenarbeit. Die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Gedenkstätten sind auf den Seiten des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt zu finden.

Quelle: Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt vom 11.05.2018

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