Familienforschung

Studie zu Eltern-Kind-Entfremdung: Mitwirkung erbeten

Ein trauriges Mädchen mit Teddybär
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Die wissenschaftliche Erhebung möchte Ursachen, Mechanismen sowie gesundheitliche Folgen der Isolation von Kindern von ihren Eltern untersuchen. Betroffene Mütter, Väter, Großeltern und Kinder werden gebeten, durch das Ausfüllen eines Fragebogens bei der Studie mitzuwirken.

Bis zum 22.04.2015 haben alle, die vom weitgehenden Verlust eines Kindes bzw. vom Verlust eines Elternteils betroffen sind, die Möglichkeit, die Datenaufnahme zu unterstützen.

Konkret sucht die wissenschaftliche Studie:

  1. Mütter und Väter, Bezugspersonen, denen der Kontakt zu ihren Kindern bzw. mit ihnen verwandten Kindern verwehrt wird
  2. Erwachsene, denen in der Kindheit der Kontakt zu einem oder beiden Eltern verwehrt wurde

Ziel der Studie ist es, eine erste wissenschaftliche Grundlage für Ärzte, Gutachter, Behörden und Familienpolitik in Deutschland zu erarbeiten. Desweiteren sollen Berechnungsgrundlagen für Versicherungsträger und Arbeitgeber zu den Folgekosten von Isolationsmaßnahmen ermittelt werden.

Durchgeführt wird die Studie von Prof. Dr. med. Ursula Gresser, Praxis für Medizinisch-wissenschaftliche Sachverständigengutachten. Die Ergebnisse der Studie sollen für jedermann zugänglich wissenschaftlich veröffentlicht werden.

Zur Teilnahme an der Studie ist ein Fragebogen auszufüllen: <media 13485 - - "TEXT, 150300 Gresser-Studie Fragebogen, 150300_Gresser-Studie_Fragebogen.pdf, 1.6 MB">Fragebogen der Studie zu Eltern-Kind-Entfremdung (PDF 1.6 MB)</media>.