Studie

Persönliche Weiterbildung für viele wichtiger als berufliche Weiterbildung

Auf einem Schreibtisch steht ein Laptop auf dem ein Lernvideo läuft
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Die neue Trendstudie „The Future of Upskilling. Adult Education in a Digital World“ der IU Internationalen Hochschule (IU) zeigt: Auch wenn sich jede und jeder Zweite (48,7 Prozent) der weltweit Befragten aus beruflichen Gründen weiterbilden möchte, steht für die Mehrheit die persönliche Weiterbildung im Vordergrund (65,6 Prozent).

In Italien (36,2 Prozent) und Frankreich (32,3 Prozent) spielen berufliche Motive die geringste Rolle. Am wichtigsten sind sie in Nigeria (68,9 Prozent) und Südafrika (60,6 Prozent) sowie in Indien (58,9 Prozent) und Pakistan (57,9 Prozent).

Carolin Kreuder, COO Strategic Partnerships & Upskilling an der IU: „Bildung ist keine Frage des Alters. Das ganze Leben ist ein Bildungsweg. Erwachsene wollen sich weiterbilden, auch jenseits von Schule und Studium. Dass sie vor allem aus persönlichen Gründen etwas Neues lernen wollen, zeigt, wie wichtig Bildung für die Persönlichkeit ist.“

85,6 Prozent finden es persönlich (sehr) wichtig, ihr Wissen mit Weiterbildung zu erweitern. Wie konkret das Interesse ist, unterscheidet sich weltweit: Die Befragten in Nigeria (86,2 Prozent), Pakistan (83,5 Prozent) und Indien (75,7 Prozent) wissen am deutlichsten, welche Kenntnisse sie erwerben möchten. Am wenigsten Orientierung gibt es bei Befragten in Spanien (56,9 Prozent), Frankreich (53,5 Prozent), Polen (55,1 Prozent) und Italien (50,3 Prozent). Im Durchschnitt wissen 67,9 Prozent der weltweit Befragten, welche Qualifikationen und Kenntnisse sie erwerben wollen.

Weitere Top-Ergebnisse der Studie

  • Die meisten Befragten blicken positiv darauf, wieder etwas zu lernen: 43,4 Prozent freuen sich darauf. 11,1 Prozent haben Angst. Und 30,7 Prozent sagen, dass sie sich selbst motivieren müssen.
  • Ins Klassenzimmer wollen die Wenigsten zurück: Mehr als ein Drittel (38,5 Prozent) wünschen sich flexiblen Onlineunterricht mit freier Zeiteinteilung, etwas weniger (32,7 Prozent) wünschen sich Onlineunterricht mit festen Zeiten. Ausschließlich klassischer Präsenzunterricht kommt nur für 13,4 Prozent in Frage.
  • 37,5 Prozent der an beruflicher Weiterbildung Interessierten wollen sich in ihrem aktuellen Tätigkeitsgebiet weiterentwickeln. 20,5 Prozent wollen einen Karrierewechsel. Und 24,4 Prozent wollen mit dem technologischen Wandel Schritt halten.
  • Die beliebtesten Weiterbildungsthemen sind: Wirtschaft und Management (30,6 Prozent), Marketing und Kommunikation (25,7 Prozent), IT und Softwareentwicklung (25,1 Prozent), Human Resources (22,2 Prozent) sowie Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz (21,2 Prozent).

Weitere Informationen

Für die internationale Trendstudie „The Future of Upskilling 2021“ befragte die IU Internationale Hochschule im Juni 2021 jeweils 200 Personen in zehn Ländern (2.000 Personen gesamt) und zwar im gleichen Alter und je gleichmäßig verteilt sowie hälftig männlich und weiblich in Brasilien, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Polen, Spanien und Südafrika.

Das Whitepaper zur Studie (PDF: 11,9 MB) steht als Download zur Verfügung.

Zum Hintergrund

Mit über 75.000 Studierenden ist die IU Internationale Hochschule (IU) die größte Hochschule in Deutschland. Die private, staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet mehr als 200 Studienprogramme im Bachelor und Masterbereich, in deutscher oder englischer Sprache. Studierende können zwischen Präsenzstudium, dualem Studium, Fernstudium und flexiblen Kombimodellen wählen und ihr Studium selbstbestimmt gestalten. Zudem ermöglicht die IU Weiterbildungen und fördert die Idee eines lebenslangen Lernens. Ziel der Hochschule ist es, möglichst vielen Menschen Bildung zu ermöglichen. Ihren Lehrbetrieb hat die IU im Jahr 2000 aufgenommen, inzwischen ist sie in 28 deutschen Städten vertreten. Sie kooperiert mit über 10.000 Unternehmen und unterstützt sie bei der Mitarbeiterentwicklung. Zu den Partnern gehören unter anderem Motel One, VW Financial Services und die Deutsche Bahn.

Quelle: IU Internationale Hochschule vom 14.12.2021

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