Qualifizierung

„Führen und Leiten“: Weiterbildungsstudiengang Sozialmanagement an der FH Potsdam

Eine bunte Gruppe junger Menschen steht in einer Reihe
Bild: rawppixel.com

Am 13. April 2018 startet der Weiterbildungsstudiengang „Sozialmanagement“ an der FH Potsdam. Mitarbeitende von sozialen und pädagogischen Einrichtungen, die bereits über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss verfügen, können sich noch bis zum 15. Februar bewerben.

Das neue Angebot richtet sich an Mitarbeiter/-innen von sozialen und pädagogischen Einrichtungen, die bereits über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss verfügen. Sie können im Rahmen eines anwendungsorientierten Lehr- und Lernkonzeptes einen weiterführenden akademischen Abschluss in Form des Mastergrads (Master of Arts) erwerben.

Personal- und Organisationsentwicklung

Im Studiengang Sozialmanagement beschäftigen sich die Studierenden mit den Schwerpunkten „Führen und Leiten“ und „Organisationsentwicklung und Finanzierung“. Das Verständnis der Organisation als System mit einem besonderen Augenmerk auf den Menschen und seine Beziehungen bildet die Grundlage für die Vertiefung in den Themen Personal- und Organisationsentwicklung. Die Studierenden diskutieren Grundfragen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, setzen sich mit relevanten Rechtsgebieten auseinander und reflektieren ihre Arbeit im gesellschaftlichen Kontext. Ein Praxisprojekt begleitet den Lernprozess.

Managementtätigkeit in Einrichtungen und Organisationen mit sozialpädagogischen Schwerpunkten

Der Studiengang umfasst 90 Credits, die berufsbegleitend durch Präsenzveranstaltungen in Kombination mit Online-Lehre in sechs Semestern erworben werden können. Die Module bereiten die Studierenden auf eine Managementtätigkeit in Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen in freier, öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Trägerschaft mit sozialpädagogischen Schwerpunkten vor. Dazu gehören u.a. Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Träger der Obdachlosenhilfe, gesundheitsnahe Dienstleistungen wie Sucht- und Pflegeberatung, Flüchtlingshilfe, sonstige Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

Die Hochschule reagiert mit dem neuen Angebot auf den steigenden Fachkräftebedarf in der Region. „Die Sicherung des Führungskräftenachwuchses wird in den nächsten Jahren für alle Träger in der Sozialen Arbeit ein zentrales Thema sein“, betont Andrea Schmidt, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der FH Potsdam.

Weiterqualifizierung nach individuellen Anforderungen ermöglichen

Die einzelnen Module des Studiengangs sind als eigenständige und in sich abgeschlossene Weiterbildungskurse konzipiert. Die Teilnehmenden können die Module einzeln oder in Paketen belegen, mit einem Hochschulzertifikat oder einer Teilnahmebescheinigung abschließen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt als Studienleistung anerkennen lassen.

Lebenslanges Lernen ist für uns nicht nur ein Schlagwort. Wir wollen mit diesem neuen Modell die Möglichkeit schaffen, die Weiterqualifizierung nach individuellen Anforderungen zu planen. Damit öffnen wir die Hochschule auch für Personen, deren Lebensumstände eine kontinuierliche Studienplanung nicht zulassen“ betont Christina Thomas, die Leiterin der Zentralen Einrichtung Weiterbildung der FH Potsdam. „Die Grenzen zwischen Berufstätigkeit, Studium und Weiterbildung werden durchlässig. Für die Hochschulen ist das die große Chance, neue Zielgruppen zu erreichen und sich als Lernort auch für Berufstätige noch stärker zu etablieren.“

Der Studiengang beginnt einmal jährlich im Sommersemester, Einzelmodule können während des gesamten Studienverlaufs auch kurzfristig belegt werden. Anmeldungen werden laufend entgegen genommen. Ein nächster Informationsabend zum Studiengang findet am 07. März 2018 um 17.30 Uhr an der FH Potsdam statt.

Ausführliche Informationen zum Studiengang stehen online zur Verfügung.

Quelle: Fachhochschule Potsdam vom 06.02.2018

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