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Inklusion

Rund 415.000 Euro für innovative Inklusionsprojekte in Baden-Württemberg

Ein Mädchen mit einem Sporttrikot fährt in einem Rollstuhl
Bild: Danny Nee - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

28 inklusive Projekte in Baden-Württemberg erhalten im Rahmen der Projektförderung „Impulse Inklusion 2021“ finanzielle Unterstützung durch das Land. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf der digitalen und kulturellen Teilhabe.

Dies gab Sozialminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt. Insgesamt fließen rund 415.000 Euro in inklusive Projekte für Menschen mit und ohne Behinderungen von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kommunen und Vereinen.

Pandemiebedingt viele Projekte mit digitalen und hybriden Formaten

Gerade unter erschwerten Bedingungen wie der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Teilhabe-Angeboten für Menschen mit Behinderungen besonders groß“, sagte Minister Lucha. Ziel der Förderung sei es, landesweit Initiativen zu ermöglichen, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen.

Inklusion hat viele Facetten. Sie zeigt sich beim Sport, in der Schule, in der Kirchengemeinde, bei Kulturveranstaltungen sowie im Vereinsleben und zählt zu einer der wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt der Projekte auf der digitalen und kulturellen Teilhabe“, so Lucha weiter.

Auch Themen, die insbesondere bei der jüngeren Generation aktuell sind, seien aufgegriffen worden, wie zum Beispiel der Einsatz von Social Media und der Schutz von Natur und Umwelt. Aufgrund der Pandemie setzen viele Projekte dabei auf digitale und hybride Formate. Aber auch klassische Projektideen in Präsenz sollen mit den entsprechenden strengen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden.

Gemeinsam für ein inklusives Miteinander

Bei der Auswahl wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass Menschen mit und ohne Behinderungen die Projekte gemeinsam entwickeln, planen und durchführen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration wurde von der Landes-Behindertenbeauftragten, von Expertinnen und Experten aus den Wohlfahrtsverbänden, den Kommunalen Landesverbänden sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Verbände von Menschen mit Behinderungen bei der Auswahl der zu fördernden Projekte beraten.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 29.12.2021

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