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Hochwassergebiete

Zerstörte Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe schnellstmöglich wieder aufbauen

In den Händen eines Erwachsenen und eines Kindes liegt ein Haus aus Papier.
Bild: © sewcream - fotolia.com

Viele Menschen stehen nach den zerstörerischen Überflutungen im Juli vor dem Nichts. Der Kinderschutzbund fordert, dass die Bedürfnisse der betroffenen Kinder jetzt besonders in den Blick genommen werden, und bat um weitere Spenden, um auch zerstörte Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe schnellstmöglich wieder aufbauen zu können.

„Wir freuen uns über die Solidarität mit den Kinderschutzverbänden, die unter den Folgen der Flutkatastrophe leiden. Für die Kinder vor Ort schnell wieder da sein zu können, muss jetzt Priorität haben!“, sagt Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds. Der Bundesvorstand des Kinderschutzbunds beschloss einstimmig, das Spendenvolumen erheblich aufzustocken. Zusammen mit den bisherigen Spenden sollen jetzt insgesamt 100.000 Euro schnell und unbürokratisch an die betroffenen Orts- und Kreisverbände in den Hochwassergebieten ausgezahlt werden. „Die Betroffenen vor Ort wissen am besten, wie das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann, um die Kinder in den Hochwasser-Regionen schnell wieder unterstützen zu können“, so Hilgers weiter.

Ulrike Ring-Scheel, Vorsitzende des Kinderschutzbund Kreisverbands Ahrweiler: „Wir freuen uns sehr über jede Spende! Es fehlt hier noch an dem Nötigsten. Schulen, Kitas, Freizeiteinrichtungen – bei uns in der Region ist so viel zerstört, was für die Kinder sonst zum normalen Alltag dazugehört. Wir versuchen hier zu helfen und aufzufangen, was wir auffangen können. Aber wir stehen noch ganz am Anfang“.

Unter dem Stichwort „Hochwasserhilfe“ kann auf dem Konto des Kinderschutzbund Bundesverbands, IBAN: DE25 2512 0510 0007 4880 00, nach wie vor für die betroffenen Kinderschutzbund-Einrichtungen gespendet werden.

Quelle: Der Kinderschutzbund Bundesverband vom 12.08.2021

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