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Gesundheit / Kindertagesbetreuung

Vergiftungsunfälle bei Kindern: BfR stellt Informationsmaterialien über App zur Verfügung

Reinigungsmittel für den Haushalt
Bild: birgitH / pixelio.de

Mit seiner preisgekrönten App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Vorsorge-Beratung und Notfall-Hilfe zugleich. Sie vermittelt Kenntnisse, um Babys und Kleinkinder vor Vergiftungen zu schützen und enthält Empfehlungen zur Unfallvermeidung. Außerdem gibt sie Hinweise für den Notfall. Jetzt steht umfangreiches Informationsmaterial über die App zur Verfügung, das sich gezielt an Kitas, Arztpraxen und Schulen richtet.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt kostenlose Plakate, Aufsteller und Memocards für Arztpraxen, Apotheken sowie für Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung, um auf die BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ aufmerksam zu machen. Die preisgekrönte App liefert Informationen zu Chemikalien, Medikamenten, Pilzen und Pflanzen, die Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen können - und wie sich diese vermeiden lassen. Auch ein Anruf bei einem Giftinformationszentren ist im Notfall direkt aus der App möglich. „Das Informationsmaterial sollte in jeder Arztpraxis, Kita oder Schule ausliegen, damit Eltern und Betreuende von kleinen Kindern von der App erfahren, sagt BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel. „Die App hilft, in Notfällen die richtige Entscheidung zu treffen.“ Vergiftungen sind für Kinder nach Stürzen die häufigste Unfallart.

Die Werbematerialien können beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) direkt online bestellt werden.

Die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“

Die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ bietet Vorsorge-Beratung und Notfall-Hilfe zugleich: Sie vermittelt Kenntnisse, um Babys und Kleinkinder vor Vergiftungen zu schützen. Zudem enthält sie Empfehlungen zur Unfallvermeidung, zum Beispiel durch kindersichere Aufbewahrung von Medikamenten, Haushaltschemikalien und anderen Produkten. „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ kann den Notruf 112 zwar nicht ersetzen, doch gibt die App Hinweise, die im Notfall Leben retten können. Auch ein Anruf bei einem der acht deutschen Giftinformationszentren ist direkt aus der App möglich. Vergiftungsunfälle müssen in jedem Fall fachgerecht versorgt werden.

Für Ärztinnen und Ärzte sowie für Apotheken und Kinderbetreuungseinrichtungen sind kostenlose Plakate, Aufsteller und Memocards zur App erhältlich.

Weiterführende Informationen

Die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ wurde im August 2013 als erste App des BfR veröffentlicht. In der Kategorie „Mobile und Apps“ erhielt die BfR-App den Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2014. Ende 2018 hat das BfR die App technisch aktualisiert und inhaltlich erweitert. Beispielsweise sind nun alle Pflanzen der offiziellen Liste giftiger Pflanzenarten mit Bild aufgeführt. Für die Betriebssysteme Android und iOS steht die App kostenlos zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zur App finden sich beim Bundesinstitut für Risikobertung.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung vom 05.02.2019

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