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Gesundheit / Ganztagsbildung

Schulobstprogramm in Thüringen geht in Testphase

Am 1. Dezember 2009 startet in Nordhausen das Pilotprojekt „Ausreichung von Schulobst“. Im Rahmen einer Testphase, die bis zum 31. Juli 2010 läuft, wird Kindern an den sechs Grundschulhorten der Stadt Nordhausen dreimal in der Woche frisches Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt.

Anlässlich des Projektstarts erklärte der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert: „Der Gedanke, Obst und Gemüse an Schulkinder kostenlos auszugeben ist richtig. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das Schulobstprogramm der EU im Rahmen eines Pilotprojektes hinsichtlich seiner Wirkungsweise zu testen und entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Mein Dank gilt der Stadt Nordhausen, die sofort ihre Bereitschaft signalisiert hatte als Pilotkommune zu fungieren und sich frühzeitig auch für das Land als geeigneter Partner des Programms dargestellt hat.“

Die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft (Nr. 288/2009 vom 7. April 2009) sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit Obst und Gemüse versorgt werden. Um einen hohen Gesundheitsschutz der Kinder zu erreichen, sollten die Erzeugnisse im Rahmen des Schulobstprogramms möglichst keinen Zusatz von Zucker, Fett, Salz oder Säuerungsmittel enthalten. Zur Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten dienen zudem flankierende Maßnahmen. Deshalb sieht das Angebot der Stadt Nordhausen für die Schülerinnen und Schüler auch das Kennenlernen von Anbaugebieten, die Fruchtfolge der Jahreszeiten sowie die Verarbeitung von Früchten vor.

Quelle: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit - Landesjugendamt

 

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