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Gesundheit

NRW: 3.447 Todesfälle durch Drogenmissbrauch im Jahr 2010

Flaschen
Bild: Petr Vins

2010 starben in Nordrhein-Westfalen 2.455 Männer und 992 Frauen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Das waren rund 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr und 1,2 Prozent mehr als im Jahr 2000.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltdrogentages am 26.06.2012 mitteilt, entspricht das einem Anteil von rund 1,8 Prozent an allen Sterbefällen des Jahres 2010. 88,1 Prozent der Todesfälle (3.038), bei denen Drogenmissbrauch als Todesursache festgestellt wurde, waren 2010 auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Die weiteren 409 (nicht-alkoholbedingten) Todesfälle durch Drogenmissbrauch sind überwiegend auf den Konsum von psychotropen Substanzen und Betäubungsmitteln zurückzuführen.

Bezogen auf die nicht-alkoholbedingten Todesfälle stellten die Statistiker im Zeitraum von 2000 bis 2010 bei der altersspezifischen Betrachtung der Todesfälle einen sogenannten Kohorteneffekt fest.



Die meisten Todesfälle durch Drogenkonsum (ohne Alkohol) wurden im Jahr 2000 in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen, im Jahr 2005 bei den 35- bis 39-Jährigen und im Jahr 2010 bei den 40- bis 44-Jährigen verzeichnet. Das bedeutet, dass es eine Altersjahrgangsgruppe gibt (nämlich die Kohorte der Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970), die stets die meisten Todesfälle bei dieser Todesursache aufweist.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/142_12.pdf

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen