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Brandenburg

Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ wird fortgesetzt

Mädchen spielen Basketball in einer Halle, im Hintergrund sitzen wenige Zuschauer auf einer Tribüne
Bild: Alfred Leung - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Programm wird bis Juli 2027 verstetigt. Bildungsministerin Britta Ernst hat eine Rahmenvereinbarung mit elf Kooperationspartnern unterzeichnet, die weiteren 50 Schulen eine Teilnahme an Gesundheits- und Präventionsprojekten ermöglicht. Interessierte Schulen sind zur Teilnahme aufgerufen.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Das wachsende Interesse der Schulen an unserem Landesprogramm ‚Gute gesunde Schule‘ zeigt, dass die Schulleitungen und Lehrkräfte den hohen Wert gesundheitsfördernder Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler erkannt haben. Programme wie ‚Nikky – Bewegungshits für klasse Kids‘, der Ernährungsführerschein, ‚Henrietta und Co – Gesundheit spielend lernen‘ oder ‚fit4future‘ gehören bereits vielerorts zum schulischen Alltag. Da diese Maßnahmen sich sehr positiv auf den Lebensstil Kinder und Jugendlicher auswirken, freue ich mich, dass wir mit Unterstützung unserer Kooperationspartner das Projekt verstetigen konnten und somit ein Fundament für gesundheitliche Bildung und Aufklärung an Schulen schaffen.“

Ziel des Landesprogrammes ist es, Schüler(inne)n ein Basiswissen für ein gesundes Leben zu vermitteln. Die elf Kooperationspartner/-innen des Bildungsministeriums – unter ihnen Kranken- und Gesundheitskassen, Gesundheits- und Präventionseinrichtungen sowie die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung – bieten den Schulen vielfältige Beratungs- und Fortbildungsangebote, Vorträge und Materialien. Kinder und Jugendliche sollen mithilfe der Angebote unter anderem erlernen, was es für den Körper und die Psyche bedeutet, sich gesund zu ernähren sowie sich ausreichend zu bewegen und sportlich zu betätigen. Aufklärung über psychische Gesundheit und das Kennenlernen von Stressbewältigungsmaßnahmen übermitteln den Schüler(inne)n auch persönliche und soziale Kompetenzen, die ihnen helfen, mit schwierigen und belastenden Situationen umzugehen. Darüber hinaus werden auch Projekte zu Sexualerziehung und Suchtprävention angeboten.

Bisher nutzten rund 60 Schulen einzelne Module der Kooperationspartner/-innen. Außerdem konnten 31 Schulen in Zusammenarbeit mit Ackerdemia e. V. einen Schulgarten oder Acker anlegen. Weitere neun Schulen erhielten ab Februar 2021 für drei Jahre diese Förderung. Interessierte Schulen sind aufgerufen, sich am Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ zu beteiligen, ein Beschluss der Schulkonferenz ist Voraussetzung. Somit können sie die Umsetzung gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen gemäß Rahmenlehrplan 1–10 als Entwicklungsschwerpunkt setzen.

Die folgenden elf Institutionen sind Kooperationspartner/-innen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport:

  • AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
  • BARMER
  • BIG direkt gesund
  • BKK Landesverband Mitte
  • Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e. V.
  • DAK-Gesundheit Landesvertretung Brandenburg
  • IKK Brandenburg und Berlin
  • Landessportbundes Brandenburg e. V.
  • Techniker Krankenkasse Landesvertretung Berlin und Brandenburg
  • Unfallkasse Brandenburg
  • Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Brandenburg c/o Projektagentur gGmbH

Weitere Informationen zum Programm finden sich auf den Internetseiten des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vom 28.07.2021

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