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Gesundheit

Filmpremiere der Dokumentation "Du bist was Du isst"

Filmcover Comiczeichnung: Korpulentem Mann fliegen Lebensmittel aus geöffnetem Kühlschrank in den offenen Mund
Bild: Medienprojekt Wuppertal e. V. Ausschnitt aus dem Filmcover

Am 29.10. findet im CinemaxX Wuppertal die Premiere der Dokumentation "Du bist, was Du isst" über das Essverhalten junger Menschen statt. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei.

Im Anschluss an die Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion.

Eine fast unbegrenzte Auswahl an Lebensmitteln und Gerichten füllt unsere Supermarktregale und Speisekarten. Gleichzeitig werden wir mit diversen Ernährungsmöglichkeiten konfrontiert: Ob Fastfood, Bio oder nur vegan – der Phantasie und dem Appetit sind keine Grenzen gesetzt.

In dem Film kommen Jugendliche und junge Erwachsene zu Wort, die ganz unterschiedlich essen und dem Thema Ernährung auch einen unterschiedlichen Stellenwert beimessen. Während es dem einen wichtig ist, sich ohne tierische Produkte zu ernähren und mit dem eigenen Essverhalten einen Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln zu leisten (bspw. Foodsharing), muss es für den anderen vor allem schmecken und schnell verfügbar sein.

Hamburger, Chips, Pizza und Cola stehen bei jungen Menschen hoch im Kurs. Dabei ist nicht erst seit zahlreichen Nahrungsmittelskandalen bekannt, was in zahlreichen Fastfood- und Fertigprodukten hauptsächlich drinsteckt: neben reichlich Salz, fragwürdigen Zusatzstoffen und diversen Geschmacksverstärkern gibt es noch eine gute Portion Zucker obendrauf. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Vegetarier in Deutschland in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Der Umsatz an Soja, Tofu und weiteren Fleisch- und Milchersatzprodukten wächst rasant; so auch die Anzahl der vegan oder vegetarisch lebenden Jugendlichen.

In selbstständig geführten Videotagebüchern dokumentieren die jungen Menschen zusätzlich ihren (Essens-)Alltag und geben so einen authentischen Einblick in ihr Leben: Welche Bedeutung haben Nahrungsmittel? Wie sieht das Essverhalten aus – zu Hause und auch unterwegs? Koche ich selbst oder ist das zu aufwändig? Wie lässt sich eine gesunde Ernährung in den Alltag integrieren und ist das überhaupt wichtig? Spielen moralische Aspekte bei meiner Ernährung eine Rolle?

Mit dem Film werden nicht nur aktuelle Überzeugungen und Umgangsweisen von jungen Menschen zum Thema Essen dargestellt. Er dient gleichzeitig als Diskussionsanregung und Möglichkeit, das eigene Verhältnis zu Lebensmitteln und das persönliche Essverhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu überdenken.

Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden unter der Telefonnummer 0202-5632647 oder per E-Mail an info@DontReadMemedienprojekt-wuppertal.de. Der Film wird ab der Premiere deutschlandweit als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD vertrieben. DVD-Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Quelle: Medienprojekt Wuppertal e. V. vom 22.10.2014

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