Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Gesundheit

Gesundheit

Filmpremiere der Dokumentation "Angst" des Medienprojekt Wuppertal e. V.

Am 11.06.2014 findet um 19:30 Uhr im CinemaxX Wuppertal (Bundesallee 250) die Premiere der Dokumentation "Angst" zum Thema Angststörungen statt. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei.

Angst ist eine lebensnotwendige Reaktion auf bedrohliche Situationen und damit ein wichtiger Bestandteil des Gefühlslebens. Aber was passiert, wenn aus der angemessenen eine krankhafte Angst wird, wenn Panikattacken zum quälenden Bestandteil des Lebens werden?

In diesem Film berichten drei von Angststörungen Betroffene von ihren starken Gefühlen. Laura (16) leidet seit vielen Jahren unter einer starken Schulphobie, die den Besuch einer regulären Schule phasenweise unmöglich macht. Ausgelöst durch starke Ängste um ihre herzkranke Mutter ist das intelligente und sensible Mädchen dem schulischen Leistungsdruck nicht gewachsen. Anstelle von Unterstützung erfährt sie in der Schule Druck, Ablehnung und Bestrafung. Inzwischen geht sie, unterstützt von einer Schulbegleiterin, auf eine Hauptschule. Nathan (18) wird selbst dann von Panikattacken überfallen, wenn kein spezifischer Auslöser erkennbar ist. Er leidet an einer "Generalisierten Angststörung", erlebt also Ängste, die nicht auf konkrete Auslöser beschränkt sind. Lotte (20) reagiert auf Menschenmassen ebenso wie auf das Alleinsein mit panischer Angst. Auch Krankenhäuser, Aufzüge, Parkhäuser und vieles mehr führen zu starken inneren Spannungen. Als schwerkrankes Frühchen hat sie viele Monate im Brutkasten verbracht. Seit ihrer Geburt kämpft sie um ihr Leben und entwickelt immer neue Phobien. Ebenso leidet sie darunter, mit ihren Ängsten nicht ernst genommen und dadurch abgewertet zu werden.

Der Film verzichtet weitgehend auf Bilder von angstmachenden Situationen. Vielmehr geht es darum, den Betroffenen Raum zu geben, sowohl ihre Not als auch ihre Strategien zur Bearbeitung der Ängste zu beschreiben. Nicht zuletzt mit der Teilnahme an diesem Film überwinden sie ihre Ängste und machen anderen Betroffenen Mut, sich ihren Ängsten und den zugrundliegenden Konflikten zu stellen.

Im Anschluss an die Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion. Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden: Tel: 0202-5632647 oder info@DontReadMemedienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

Der Film wird ab der Premiere deutschlandweit als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD vertrieben. DVD-Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Quelle: Medienprojekt Wuppertal e. V. vom 02.06.2014

Info-Pool