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Europäische Impfwoche: Hessische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen startet

Kind beim Arzt
Bild: © mbt_studio - Fotolia.com

Zum Start der europäischen Impfwoche 2019 wurde die Hessische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen ins Leben gerufen. Das diesjährige Motto der Impfwoche vom 24. bis 30.04.2019, lautet „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ Die Landesarbeitsgemeinschaft will unter anderem einen effektiven Ansatz zur nachhaltigen Erhöhung der Impfquoten entwickeln.

Impfen ist eine der wirksamsten präventiven Maßnahmen der Medizin

Auch in Hessen wird der Leitgedanke der Europäischen Impfwoche aufgenommen: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die der Medizin zur Verfügung stehen. Ziel unserer Gesundheitspolitik ist deshalb hohe Impfquoten zu erreichen, um einerseits Personen zu schützen, die selbst nicht geimpft werden können und andererseits einzelne Krankheitserreger weltweit soweit zu reduzieren, dass sie keine Krankheitsgeschehen mehr auslösen“, betont Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration, anlässlich der konstituierenden Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen, deren Vorsitz er übernimmt.

Effektiven Ansatzes zur nachhaltigen Erhöhung der Impfquoten entwickeln

Die Landesarbeitsgemeinschaft will möglichst viele Akteure, die mit dem Thema Impfen befasst sind, aber auch die zu impfende Bevölkerung in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Integrierten LandesImpfStrategie ILIS einbeziehen. Neben der Entwicklung eines effektiven Ansatzes zur nachhaltigen Erhöhung der Impfquoten setzt die Strategie auf eine wiederkehrende, in allen Lebensaltern selbstverständliche kompetente Beratung mit hoher Expertise sowie der Etablierung des Themas Impfen in den modernen Medien. „Auf diese Weise wollen wir die Herdenimmunität für impfpräventable Erkrankungen und die Elimination von Masern und Röteln erreichen sowie die HPV-Impfquoten und die Akzeptanz der Jugendvorsorgeuntersuchung J1 erhöhen“, ergänzt Klose.

Hintergrund

Die Landesarbeitsgemeinschaft Impfen setzt sich aus Vertreterinnen und Vertreter des Kultusministeriums, des Elternbeirates, des Seniorenbeirates, der Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, den gesetzlichen Krankenkassen, den Kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Beteiligten zusammen.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration vom 24.04.2019

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