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Gender / Familienpolitik

50 Jahre pro familia in Rheinland-Pfalz: Frauen- und familienpolitische Pionierarbeit bis heute

Ein Papierschnitt zeigt mehrere Männer und Frauen, die sich an den Händen halten und eine Menschenkette bilden.
Bild: © Les Cunliffe - Fotolia.com

Frauen- und Familienministerin Anne Spiegel hat zum 50jährigen Bestehen des pro familia-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und des Mainzer Ortsverbandes deren jahrzehntelangen Einsatz für sexuelle Aufklärung, Selbstbestimmung und Geschlechtergerechtigkeit gewürdigt.

„pro familia war damals schon wie kein anderer Verband eine Vorkämpferin für die Rechte der Frauen, in einer Zeit, in der dies alles andere als selbstverständlich war“, erklärte Spiegel im Landtag. „pro familia leistet seit 50 Jahren eine Beratung, die das Selbstbestimmungsrecht der Frau in den Mittelpunkt stellt. Bei Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Verhütung, Sexualität, Partnerschaft und Familienrecht steht pro familia Frauen und Paaren zur Seite“, so Spiegel.

„Am 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In diesem Zusammenhang möchte ich hervorheben, dass pro familia auch eine Vorkämpferin für die Rechte der Frauen war“, erklärte Spiegel. „Aber auch heute leistet pro familia Pionierarbeit, zum Beispiel mit dem Modellprojekt ‚Sexualaufklärung und Familienplanung im interkulturellen Kontext‘.“ Dieses Projekt führt pro familia zusammen mit anderen Trägern sowie dem Familienministerium Rheinland-Pfalz und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durch.

Zudem erhalten heute Frauen, die sich nach intensiver Beratung doch für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, im Medizinischen Zentrum von pro familia die bestmögliche und schonendste medizinische Versorgung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. „Ich bin froh, dass Frauen hier die Unterstützung finden, die sie brauchen. Denn einen solchen Schritt – sicher eine der ethisch und emotional schwersten Entscheidungen im Leben – macht sich keine Frau leicht.“

Quelle: Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz vom 23.11.2017

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