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Europa / Gesundheit

EU-Schulobstprogramm startet in Thüringen

Das Schuljahr 2009/2010 neigt sich dem Ende zu. In dieser Zeit haben sechs Bundesländer erste Erfahrungen mit dem europäischen Schulobstprogramm gesammelt. Die Vorbereitungen fürs nächste Schuljahr laufen gerade auf Hochtouren. Nach Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen wird ab August auch Sachsen-Anhalt einsteigen. Kindern Lust auf Obst und Gemüse zu machen - so lautet das Ziel des Programms, das mit rund 12,5 Millionen Euro pro Schuljahr von der Europäischen Union gefördert wird.

Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD) und der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie (SPD) werden morgen gemeinsam das EU-Schulobstprogramm starten. Sie verteilen dabei Obst und Gemüse an der Grundschule Alach und werden das EU-Schulobstprogramm erläutern.

Sozialministerin Heike Taubert sagte im Vorfeld: „Jetzt können sich interessierte Schulen und Schulträger im Internet informieren und dann bewerben. Mit dem Schulobstprogramm sollen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-4 an Grund- und Förderschulen in Thüringen mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Für das Schuljahr 2010/2011 stehen dafür insgesamt rund 800.000 Euro zur Verfügung.“

Laut Thüringer Sozialministerin werden 75 Prozent der Fördermittel von der EU zur Verfügung gestellt. Die restlichen 25 Prozent haben das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz gemeinsam übernommen.

Bildungsminister Christoph Matschie sagte: „Mit dem EU-Schulobstprogramm will die Landesregierung erreichen, dass Schülerinnen und Schüler mehr Obst und Gemüse essen. Das ist gesund, hält fit und gehört zu einer gesunden Schulverpflegung einfach dazu. Wir wollen aber auch durch Projekte an den beteiligten Schulen das Wissen über regionalen Anbau, Zubereitung und saisonale Geschmacksvielfalt von Obst und Gemüse erweitern.“

Für Heike Taubert und Christoph Matschie ist das EU-Schulobst-Programm auch ein Beitrag zum Kampf gegen Kinderarmut. Gerade Kinder aus sozial schwachen Familien werden von der regelmäßigen Versorgung mit frischem Obst und Gemüse profitieren, da sind sich beide einig.

Mehr Informationen finden sich unter dem beigefügten Hyperlink.

www.thueringen.de/tmsfg/familie/familienpolitik/schulobst/content.html

Herausgeber: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit - Landesjugendamt

 

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