EU-Jugendstrategie / Europa

Jugendministerin Alt würdigt Horizont erweiternde Funktion der EU-Jugendstrategie

Flagge des Landes Rheinland-Pfalz
Bild: RLP © YuI - Fotolia.com

Der Jugendserver Rheinland-Pfalz bietet einen Überblick über rheinland-pfälzische Projekte aus der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, die die europäische Dimension verwirklichen.

Jugendliche sollen gleichberechtigte Chancen haben auf Bildung, auf Arbeit und auf Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – das sind die Kernziele der EU-Jugendstrategie 2010-18.

Damit stimmt sie mit wesentlichen Zielen der rheinland-pfälzischen Jugendpolitik überein, die ihre Schwerpunkte auf Partizipation, die Förderung der sozialen Integration und gute Übergänge von der Schule in den Beruf sowie auf Jugendbildung legt. „Ich finde es  wichtig, dass mit der EU-Jugendstrategie das Lernfeld Europa insbesondere auch für sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche weiter geöffnet wird. Außerdem werden europäische Prozesse des Voneinanderlernens, seien es europaweite Jugendbegegnungen oder Fachkräfteaustausche, weiter gestärkt“, so Jugendministerin Irene Alt. Ein besonderes Augenmerk richtet die EU-Jugendstrategie auf die durch Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit initiierten und geförderten Kompetenzen junger Menschen.

Einen Überblick über bereits laufende rheinland-pfälzische Projekte aus der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, die die europäische Dimension verwirklichen, gibt eine neue Seite auf dem Jugendserver www.jugend.rlp.de, die der Landesfilmdienst im Rahmen, im Auftrag und in Kooperation mit dem Jugendministerium erstellt hat und heute freischaltet. Die Seite dient vor allem Fachkräften als Informationsquelle für eigene Projekte und dem Knüpfen von Kontakten, aber auch Jugendliche können Anregungen finden, wo sie im europäischen Sinne aktiv werden möchten.

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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