Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Über 200.000 Euro für die Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern

Drei Kinder beschäftigen sich mit dem Computer.
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Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) fördert in diesem Jahr rund 20 Projekte im ganzen Land, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden. Das hat der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern (MAMV), das Entscheidungsgremium der Medienanstalt beschlossen.

Für das Jahr 2017 stehen insgesamt rund 210.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden Projekte, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren den praktischen Umgang mit Kameras, Licht und Mikrofonen erlernen, um dann eigene Radiosendungen beziehungsweise Fernseh- und Filmbeiträge, die auch in den Offenen Kanälen des Landes gezeigt werden können, zu produzieren. Dabei lernen sie unter anderem, wie unterschiedliche Medien funktionieren, wie man kritisch mit Medien umgehen sollte und welche medialen Manipulationen möglich sind.

Verstärkt gefördert werden auch Medien-Projekte über das Internet, Computerspiele und die sogenannten sozialen Netzwerke, ebenso Seminare über Mediensucht und Cybermobbing.

Hintergrundinformation

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Medienanstalt M-V. Auch aufgrund der "Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in Mecklenburg-Vorpommern", die im April 2015 zwischen der Staatskanzlei M-V, dem Innenministerium M-V, dem Bildungsministerium M-V, dem Sozialministerium M-V, dem Landesdatenschutz M-V und der Medienanstalt geschlossen wurde, gibt die MMV mit ihrer Medienkompetenz-Förderung viele medienpädagogische Impulse im Land. Allein im Jahr 2016 wurden rund 25 Projekte mit insgesamt ca. 200.000 Euro unterstützt.

Quelle: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern vom 26.1.2017

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