Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Neue Kindermedienland-Webseite online

Ein kleiner Junge sitzt am Laptop und spielt damit.
Bild: © Mariusz Blach - Fotolia.com

„Die neu strukturierte Website des Kindermedienlands soll für alle Interessierten eine verständliche und offene Plattform sein. Daneben wird sie alle Nutzerinnen und Nutzer sowie die Träger der Initiative zum interaktiven Dialog einladen“, so die Ministerin im Staatsministerium Silke Krebs in Stuttgart anlässlich des Relaunchs des Online-Auftritts der Medienkompetenzinitiative Kindermedienland.

„Mit der neuen Plattform verleihen wir allen 14 Programmen der Initiative eine eigenständige und attraktive Präsenz im Netz – und das unter einem gemeinsamen Dach“, so der Leiter der Geschäftsstelle Kindermedienland bei der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) Robert Gehring. „Es war uns wichtig, den verschiedenen Programmen und den dazugehörigen Trägern auch im Internet ein eigenes Gesicht zu geben und damit die Vernetzung und den Austausch aller Akteure in Baden-Württemberg zu unterstützen.“

Das neue Online-Portal bündelt die zahlreichen Angebote und Projekte der Kinder- und Jugendmedienarbeit im Land und stellt Ansprechpartnerinnen und  Ansprechpartner, Beratungsstellen sowie Träger rund um das Thema Medienbildung und -erziehung vor. Nutzerinnen und Nutzer können sich dabei aktiv einbringen, etwa an Umfragen teilnehmen und Beiträge kommentieren und damit die Plattform zum Dialog nutzen. So kommt es zu einem produktiven Austausch zwischen Besucherinnen und Besuchern der Homepage sowie den Trägern der zahlreichen Medienkompetenz-Angebote im Land. Wer über alle Aktivitäten des Kindermedienlands auf dem Laufenden bleiben will, kann über die Webseite auch den monatlichen Newsletter abonnieren.

Das Kindermedienland spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an: Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Daher wurde auch das Layout der neuen Homepage individuell und themenspezifisch aufbereitet. Ein abwechslungsreiches und dennoch übersichtliches Design lädt zum Durchklicken oder zum gezielten Suchen ein. Alle Nutzerinnen und Nutzer erkennen auf einen Blick, wo sie die relevanten Informationen finden.

Die Webseite macht die vielseitigen Angebote der Kinder- und Jugendmedienarbeit in Baden-Württemberg sichtbar und berichtet über aktuelle Themen aus dem Kindermedienland. Dabei stellt sie einzelne Maßnahmen und Aktivitäten aus den Förderprogrammen und Wettbewerben vor, wie etwa das Programm „101 Schulen“, das Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler für das Thema Medienkompetenz sensibilisiert oder einen Ideenwettbewerb, der Projekte im Bereich der Medienbildung fördert.

Da immer mehr Menschen über Smartphones und Tabletcomputer im Internet surfen und sich dort über soziale Medien austauschen, ist www.kindermedienland-bw.de auch für mobile Endgeräte optimiert.

Kindermedienland Baden-Württemberg

Das Ziel der breit angelegten Initiative Kindermedienland der Landesregierung ist es, die IT- und Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungsverantwortlichen im Land zu stärken. Mit der Medienkompetenz-Initiative werden die zahlreichen Projekte, Aktivitäten und Akteure im Land gebündelt, vernetzt und durch feste Unterstützungsangebote ergänzt sowie eine breite öffentliche Aufmerksamkeit für die Themen Medienbildung und -erziehung geschaffen. Träger sind neben der Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und das Landesmedienzentrum (LMZ).

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die die Geschäftsstelle der Initiative Kindermedienland leitet, entwickelt und fördert den Standort Baden-Württemberg in den Bereichen Informationstechnologie, Medien und Film und darauf aufbauend auch in anderen Bereichen der Wirtschaft. Die drei Geschäftsbereiche MFG Medienentwicklung, MFG Filmförderung und MFG Stiftung betreut ein Team von mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg vom 09.12.2013