Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Initiative "Spielen verbindet" gibt Eltern Tipps zum Spielekauf

Computer- und Videospiele stehen bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs - und damit ganz oben auf der Wunschliste für das bevorstehende Weihnachtsfest. Während für die Kids der Spielspaß im Vordergrund steht, zählt für Erziehungsberechtigte in erster Linie, ob das gewünschte Spiel inhaltlich unbedenklich ist.

Unsicherheit bei der Wahl der Geschenke ist damit verständlich, jedoch vermeidbar, wenn Eltern den Kauf richtig vorbereiten. Der aktuelle Themenschwerpunkt der Initiative "Spielen verbindet" bietet Eltern umfassende Informationen, worauf sie beim Software-Kauf achten sollten, um ihr Kind zu schützen.

Der Eltern-Ratgeber von "Spielen verbindet" geht auf häufig gestellte Fragen von Eltern und Erziehungsberechtigten ein: Woran erkenne ich, ob ein Spiel für mein Kind geeignet ist? Wo finde ich Informationen über aktuelle Konsolen- und PC-Titel, die mir die Auswahl erleichtern? Wo finde ich die Jugendschutzeinstellungen bei meinem PC oder meiner Konsole? Wer hilft bei weiteren Fragen zu Computer- und Videospielen?

Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU), erklärt: „Eltern oder Erziehungsberechtigte, die selbst nicht digital spielen, sind beim Kauf von Software häufig verunsichert. Der "Spielen verbindet" Ratgeber bietet Antworten auf alle Fragen, die sich im Vorfeld eines Kaufs stellen: Beginnend bei den unterschiedlichen Genres, die Videospiele bieten - bis hin zu Jugendschutz-Kriterien, wie etwa den USK-Alterseinstufungen, sowie Empfehlungen, wie lange sich Kinder am Tag maximal mit den Spielen beschäftigen sollten".

Für den Ratgeber hat sich die Redaktion von "Spielen verbindet" mit zwei ausgewiesenen Jugendschutzexperten unterhalten: Jürgen Hilse, ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), spricht im Interview über die Prüfrichtlinien der USK. Wie Kinder und Jugendliche in Deutschland mit Computer- und Videospiele umgehen und wie das Thema in der Familie behandelt wird, erklärt Thomas Rathgeb vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, einer Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK).

Der Themenschwerpunkt "Ratgeber Computerspieleinkauf" ist hier kostenlos abrufbar.

Quelle: Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. vom 07.12.2009

 

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