Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Große Vielfalt und hohe Qualität beim Deutschen Multimediapreis - MB21: 23 Produktionen sind nominiert

Ein Junge am Laptop

Von selbst entwickelten Browser- und Handygames über Game-Theater-Produktionen sowie 3D- und Trickanimationen bis hin zu Blogs, Online-Communities, YouTube-Comedy-Kanälen und interaktiven Tanz-Performances – die Fachjurys des Wettbewerbs prüften und testeten in den letzten Wochen ein breites und aufregendes Einreichungsspektrum.

Endlich stehen die Nominierten fest. Es war nicht leicht, eine Auswahl aus der Vielzahl der anspruchsvollen Projekte zu treffen", erklärt Kirsten Mascher, die das MB21-Projektbüro im Medienkulturzentrum Dresden leitet. Die Wettbewerbs-Jurys, bestehend aus Medien- und Kulturwissenschaftlern, Fachleuten der Spiel,- Kunst- und Medienpädagogik sowie Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Landeshauptstadt Dresden haben insgesamt 23 Produktionen aus 227 Beiträgen für die Preisverleihung am 17. November 2012 nominiert. Die Preisträger werden im Rahmen des MB21-Festivals gekürt, das vom 16. bis 18. November in der Dresdner Scheune stattfindet. Kirsten Mascher: "Bis dahin wird nicht verraten, wer einen der Preise im Gesamtwert von über 15.000 Euro erhält.

Weitere Informationen zum MB21-Festival gibt es unter www.mb21.de.

Teilnehmerzahlen weiterhin hoch

Die Teilnehmerzahlen des diesjährigen Wettbewerbs belegen: MB21 ist bei Kindern und Jugendlichen der angesagte Multimediawettbewerb. Rund 1.650 Beteiligte haben insgesamt 227 Produktionen eingereicht. Im letzten Jahr konnten wir einen neuen Teilnahmerekord verzeichnen und freuen uns, dass wir diese positive Entwicklung in diesem Jahr mit konstant hohen Teilnehmerzahlen bestätigen können. Das spricht dafür, dass der Wettbewerb dauerhaft gut etabliert ist", so Robert Herfurtner, Projektleiter MB21 beim Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF). "Ganz besonders sind wir aber von der außerordentlich hohen Qualität und der medialen Vielfalt der Beiträge begeistert, die aus dem gesamten Bundesgebiet kommen und in allen Altersklassen eingereicht wurden.

MB21 erreicht alle Interessensgruppen und Bundesländer

Die meisten multimedialen Erfindungen, über 50%, wurden von Teilnehmern der Altersklasse 16 bis 21 Jahre eingereicht, gefolgt von den 12- bis 15-Jährigen mit 30% und den 7 bis 11-Jährigen mit 18%. Spitzenreiter sind junge Medienmacher aus Nordrhein-Westfalen. Aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland kamen insgesamt 21% aller Einreichungen. Kinder und Jugendliche aus Bayern (16%), Baden-Württemberg (13%) und Sachsen (11%) folgen auf den Plätzen zwei bis vier. "Es ist schön zu sehen, wie umfassend MB21 verschiedene Interessengruppen erreicht", bemerkt Joanna Szlauderbach vom Medienkulturzentrum Dresden. So sind 54% aller Produktionen unter Anleitung in einem schulischen oder außerschulischen Kontext entstanden. Die übrigen 46% der Einreichungen aber sind aus Eigeninitiative von einzelnen Teilnehmern oder mit Freunden in der Freizeit produziert worden.
Knapp die Hälfte aller Teilnehmenden sind außerdem weibliche Multimedia-Fans.

Der "Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche - MB21" ist eine Initiative im Rahmen des Dialog Internet. Gefördert wird MB21 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Medienkulturzentrum Dresden und dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) ausgerichtet.

Quelle: Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) vom 25.10.2012

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