Digitalisierung und Medien / Gesundheit

5. Berliner Mediensucht-Konferenz: Anerkennung, Diagnostik und Vernetzung der Hilfen

ein Jugendlicher sitzt konzentriert vor dem Computer
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Wieder da: Nach längerer Pause findet am 13.11.2015 die 5. Berliner Mediensucht-Konferenz statt. Unter dem Titel "Probleme in virtuellen Welten brauchen Hilfen in realen Netzwerken" sind Fachkräfte und Interessierte ins Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung eingeladen.

"Wer braucht schon eine Diagnose!?"Hinter diesem durchaus konfrontativ gemeinten Satz – wohl gleichzeitig Frage wie Feststellung – verbirgt sich ein wesentliches Leitmotiv vieler aktueller Maßnahmen, Projekte und Studien zum Thema Medienabhängigkeit.

Unabhängig von der diagnostischen Einordnung als Abhängigkeitserkrankung oder als eine andere psychische Störung will sich die 5. Berliner Mediensucht-Konferenz wirksamen und verfügbaren Hilfen für Menschen in konkreten Notlagen widmen. Denn "Probleme in virtuellen Welten brauchen Hilfen in realen Netzwerken!" - so der Titel der Tagung.

In diesem Jahr wird die Konferenz erstmals durch den Fachverband Medienabhängigkeit e.V ausgerichtet. Die durch das Veranstaltungsmanagement des Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) unterstützte Konferenz richtet sich an Verantwortliche aus der Politik, Vertreter von Leistungsträgern, Verbänden, Trägereinrichtungen sowie Fachkräfte aus den Bereichen Suchthilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik und Bildung, Engagierte aus der Selbsthilfe sowie Betroffene und Interessierte.

Die Frage nach einer sinnvollen und möglichst optimalen Vernetzung der Hilfen soll ein Schwerpunkt der Veranstaltung werden. So werden verschiedene innovative Praxisansätze, Hintergründe und Konzepte im Rahmen von 5 Workshop-Veranstaltungen präsentiert.

Unter www.sucht.org/mediensuchtkonferenz sind weitere Programm- und Anmeldeinformationen aufgeführt.

Quelle: Gesamtverband für Suchthilfe e.V. vom 09.07.2015.

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