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Demokratie / Kinder- und Jugendarbeit

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2019 gestartet

Die Hände einer Gruppe bilden einen Kreis und man sieht von unten hinauf in den Himmel.
Bild: © Tom Bayer - fotolia.com

Die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements in Deutschland soll durch den Wettbewerb des „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ sichtbarer werden und andere inspirieren, sich ebenfalls zu engagieren. Bewerben können sich bis 22. September 2019 bereits durchgeführte Projekte, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Seit 2001 zeichnet das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) mit dem jährlichen bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte aus.

Für die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Gesucht werden bereits durchgeführte und in andere Kontexte übertragbare Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet, die für unsere lebendige und demokratische Gesellschaft stehen. Projekte, die gemeinsam aktiv und kreativ gegen Antiziganismus und Antisemitismus sind, die „nein“  zu Ausgrenzung und Diskriminierung sagen und das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stärken, sind besonders zur Bewerbung eingeladen. Auch Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und das Engagement gegen Extremismus aktiv unterstützen, können sich gerne bewerben.
 
Mit Preisgeldern in Höhe von bis zu 5.000 Euro, regionalen Preisverleihungen und einem Workshop-Angebot für Preisträgerprojekte würdigt das BfDT das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, und fördert so nachhaltiges Engagement.

Weitere Informationen und Teilnahme finden Interessierte auf der Webseite des BfDT. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 22. September 2019.

Hintergrund

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) wurde am 23. Mai 2000, am Tag des Grundgesetzes, von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet. Das Bündnis ist bundesweiter Ansprechpartner und Impulsgeber für die Zivilgesellschaft - also aller, die unser gesellschaftliches Zusammenleben aktiv mitgestalten. Das BfDT sammelt, bündelt und vernetzt das vielfältige, tagtägliche Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland.
 
Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt das BfDT praxisorientierte Handlungsansätze und Lösungsstrategien für aktuelle Fragestellungen. Unsere Erfahrung ist: Wenn man interessierte und engagierte Menschen auf Augenhöhe an einen Tisch bringt, eröffnen sich neue Perspektiven und frische Ideen. Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 28.06.2019

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