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Demokratie / Kinder- und Jugendarbeit

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018: Verständigung und Zivilcourage fördern

Eine bunte Gruppe von fröhlichen Erwachsenen
Bild: Photomorphic PTE. Ltd.

Auch in diesem Jahr sucht das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt wieder zivilgesellschaftliche Projekte für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Ein Fokus liegt diesmal auf Projekten, die sich gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie für die Prävention von Radikalisierung einsetzen.

Seit 2001 zeichnet das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) mit dem jährlichen bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte aus. Mit Preisgeldern in Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro und regionalen Preisverleihungen würdigt das BfDT das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen und fördert so nachhaltiges Engagement. Ab sofort können sich Interessierte bewerben.

Projekte für eine lebendige und demokratische Gesellschaft

Für die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Gesucht werden bereits durchgeführte und übertragbare Projekte für eine lebendige und demokratische Gesellschaft aus dem gesamten Bundesgebiet. Insbesondere werden dieses Jahr Projekte unterstützt, die sich gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Deutschland, gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie für Prävention von Radikalisierung einsetzen. Die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements in Deutschland soll damit sichtbarer werden und zu eigenem Engagement inspirieren.

Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 23. September 2018.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und der Bewerbung finden sich auf der Internetseite des Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Hintergrundinformationen

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) wurde am 23. Mai 2000, am Tag des Grundgesetzes, von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet. Das Bündnis ist bundesweiter Ansprechpartner und Impulsgeber für die Zivilgesellschaft – also aller, die unser gesellschaftliches Zusammenleben aktiv mitgestalten. Das BfDT sammelt, bündelt und vernetzt das vielfältige, tagtägliche Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland.

Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt das BfDT praxisorientierte Handlungsansätze und Lösungsstrategien für aktuelle Fragestellungen. Die Erfahrung ist: Wenn man interessierte und engagierte Menschen auf Augenhöhe an einen Tisch bringt, eröffnen sich neue Perspektiven und frische Ideen. Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 29.06.2018

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