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Demokratie / Kinder- und Jugendarbeit

Kunst trotz(t) Ausgrenzung: Wanderausstellung in Berlin

Blick in die Ausstellung
Bild: © Diakonie Deutschland

Mit ihrem Kunstprojekt wendet sich die Diakonie Deutschland gegen Rassismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Im Rahmen des Modellprojekts „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“ will der Wohlfahrtsverband die demokratischen Kräfte und zivilgesellschaftlichen Strukturen in Diakonie und Gesellschaft stärken sowie den sozialen Zusammenhalt fördern. Die Wanderausstellung kann bis zum 9. August im Kunstquartier Bethanien in Berlin besucht werden.

Das ungewöhnliche Kunstprojekt wendet sich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Mit über 200 Kunstwerken setzen mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler ein Zeichen gegen jegliche Form von Ausgrenzung und fordern die Besucher dazu auf, sich mit der Gestaltung einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft auseinanderzusetzen. Zu sehen sind unter anderem Kunstwerke von Klaus Staeck, Birgid Helmy, Günther Grass, Christo und Wolfgang Niedecken.  

Gestaltung einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft

Am Freitag, 12. Juli 2019 von 18.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr wurde die Ausstellung im Kunstquartier Bethanien am Mariannenplatz 2 in Berlin-Kreuzberg eröffnet und ist dort vom 13. Juli bis zum 9. August 2019 jeweils Montag bis Sonntag von 13 bis 20 Uhr zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem vierwöchigen Rahmenprogramm aus Lesungen, Filmen, Gesprächsrunden sowie musikalischen und künstlerischen Mitmachaktionen, bei denen auch die Künstlerinnen und Künstler teilweise anwesend sind. Der Eintritt ist frei.

Zuvor gastierte die Wanderausstellung der Diakonie Deutschland bereits in Kassel, Braunschweig, Chemnitz, Stuttgart und Dortmund. Nach Berlin folgen Stationen in Hannover, Osthofen und Worms.

Modellprojekt „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“

Die Ausstellung ist Teil des Modellprojekts „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“, das die Diakonie Deutschland noch bis Ende 2019 umsetzt. Ziel ist es, die demokratischen Kräfte und zivilgesellschaftlichen Strukturen in Diakonie und Gesellschaft zu stärken sowie den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Das Modellprojekt ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen: www.kunst-trotzt-ausgrenzung.de

Quelle: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. vom 10.07.2019

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