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Schule:Global

Initiative zu Schulaustausch in Pandemie-Zeiten

Lachende Jugendliche verschiedener Hautfarbe sitzen zusammen auf einer Wiese
Bild: rawpixel.com   Lizenz: CC0 / Public Domain eigene Arbeiten

Schule:Global führte den Workshop „Internationaler Schulaustausch einmal anders“ durch. Die online Veranstaltung richtete sich an Lehrkräfte, die in Zeiten einer globalen Pandemie den Schulaustausch nicht abreißen lassen, sondern in ein neues digitales Format überführen wollen.

Circa 35 Lehrkräfte nahmen teil und erhielten durch die Referentinnen von Intercultur, einem der Projektpartner von Schule:Global, einen Einblick in pädagogische Lernkonzepte und didaktische Methoden rund um interkulturellen und virtuellen Schulaustausch.

Auch digital sind gemeinsame Erlebnisse möglich

„Jedes Land, jede Schule und jede Partnerschaft ist anders“ erklärte Trainerin Lea Schaumann, „trotzdem kann man Rahmenbedingungen definieren, Bausteine festlegen und von Best Practice Beispielen lernen“. Dazu hatte die Trainerin auch zahlreiche praktische Tipps dabei. Diese reichten von Festlegungen zur technischen Infrastruktur, über die Begleitung mit weiteren kollaborativen Tools und Hinweisen, wie synchrone und asynchrone Phasen auch beim virtuellen Schulaustausch miteinander verbunden werden können. Aktivitäten wie zusammen kochen oder Projekte durchführen können auch digital durchgeführt werden und schaffen gemeinsame Erlebnisse sowie Verbundenheit.

Anschließend berichtete Trainerin Kerrin Appel über das Projektmanagement im virtuellen Schulaustausch und welche Arbeitsschritte einzuplanen sind. In einer interaktiven Übung erstellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam einen Zeitplan für einen Austausch.

Vernetzung soll Austausch erleichtern

Im dritten Teil des Workshops wurde Schule:Global vorgestellt. Schulen, die bereits im Bereich Internationalisierung, interkulturelle Bildung und internationaler Austausch aktiv sind oder es werden wollen, können das neue Schule:Global Siegel beantragen. Mit der Verleihung des Siegels wird den Schulen ein Coach an die Seit gestellt, der die Schulen bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Die Schule wird Teil eines Netzwerkes, in dem Synergien für mehr Austausch geschaffen werden. „Schule:Global würde unsere Arbeit sehr unterstützen“, sagte eine Teilnehmerin des Workshops zur Initiative. In vielen Schulen ist das Thema Schul- und Schüleraustausch bei einzelnen Lehrkräften oder kleinen Teams angesiedelt. Das Interesse an einem Austausch mit anderen Schulen ist dementsprechend sehr groß. Schule:Global unterstützt diese Schulen und fördert internationalen Austausch und interkulturelle Bildung.

Aufgrund des regen Interesses an dem Workshop ist eine weitere Veranstaltung geplant.

Quelle: AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch gGmbH vom 04.03.2021

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